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Amilli veröffentlicht heute ihre EP „Wings“ und präsentiert neues Video für „Movie“

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Amilli

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eute erscheint mit „Wings“ endlich die Debüt-EP der jungen Bochumer Sängerin Amilli, die im Moment völlig zu recht in aller Munde ist. In den letzten Monaten sorgte sie wirklich für einigen Wind in der deutschen Musikszene und darüber hinaus, spielte zahlreiche Konzerte (u.a. Lolapalooza, Reeperbahn Festival) und stellte sich einem breit gefächerten Publikum. Passend dazu legt die junge Frau jetzt noch einmal nach und präsentiert ein Video zum Song „Movie“, einer einfühlsamen Klavierballade, die ihre eigenen Songwriterskills noch einmal eindrucksvoll unterstreicht. Eine umfangreiche Tour steht ebenso in den Startlöchern.

Bochum – die Stadt mitten im grauen Herzen des Ruhrgebiets, die Amilli ihr Zuhause nennt. Dort, wo man sonst eher Fußball- oder altbackene Industriekultur verortet, hört man seit Sommer 2018 auch diese soulig, versoffene Stimme, die man so gar nicht einer 19-Jährigen zugeordnet hätte. Auf ihrer Debüt EP “Wings” will sich Amilli frei machen von Vergleichen. Es ist der Versuch besser mit der Angst in der Öffentlichkeit zu stehen umzugehen.

Aufgewachsen in einem musikalischen Haushalt lernte Amilli schon mit 7 Jahren Klavier spielen. Auch ihr Bruder spielt leidenschaftlich Klavier. Ihre Mutter singt im Chor und ihr Vater, ein Hobby-Jazzpianist, schrieb Amilli schon damals kleine Klavierstücke, die sie zusammen spielten. Im zarten Alter von 9 Jahren performten sie zusammen auf dem Weg zur Schule Destiny´s Child oder Biggie Songs. So kommt es, dass die Künstlerin bis heute „Big Poppa“ auswendig mitrappen kann.

Fragt man Amilli heute, ob sie jemals daran gedacht hat das Musik machen ernster zu nehmen, sagt sie ganz unverfroren, dass sie bis vor kurzem auch noch nie einen einzigen Gedanken daran verschwendet hatte. Als sie sich Mitte 2017 mit zwei Freunden traf um ihren ersten eigenen Song “Dust Off” aufzunehmen, war ihr nicht klar, welchen Stein sie damit ins Rollen brachte. Trotz des roughen Sounds der ersten Demo, fand “Dust Off” großen Anklang und erreichte nach wenigen Tagen Tausende Streams auf Soundcloud. Auch ihr jetziger Produzent und Manager Leo wurde so auf sie aufmerksam. Kurze Zeit später entwickelte sich eine Freundschaft und die beiden begannen, die ersten Songs gemeinsam zu produzieren.

Als einer der ersten Tracks entstand 2018 „Rarri“. Der Song und das zugehörige Video verbreiteten sich wie ein Lauffeuer in der hiesigen, aber auch internationalen Blogosphäre, wie Line of Best Fit, Complex oder DIY. Viele Radios sprangen auf den Zug auf, nicht zuletzt 1Live. Trotz zahlreicher Angebote von nationalen wie internationalen Labels, entschieden sich Amilli und ihr Team, unabhängig zu bleiben und gründeten das Kreativ-Kollektiv „Mightkillya“, welches sich neben der Musikproduktion und dem Management, auch für die Produktion der Videos und Visuals verantwortlich zeigt.

Über das Jahr veröffentlichte Amilli weitere Singles und sie und ihr Team wurden zur renommierten Award Show 1Live Krone geladen. Ein fantastischer Abend wurde zu einem einzigartigen, als Amilli völlig unerwartet mit der 1Live Förderpreis Krone ausgezeichnet und das erste Mal einem Millionen Publikum über Funk und Fernsehen präsentiert. Spätestens jetzt war klar, dass sie nicht mehr so leicht aus der Musikwelt wegzudenken ist.

Es folgten Touren mit Annenmaykantereit und den Giant Rooks und die Aufmerksamkeit und Fanbase um die junge Künstlerin wuchs enorm. Die Festivalbookings nahmen zu und es stand ein aufregender, erster Festivalsommer bevor. In den Pausen arbeiteten Amilli und Leo weiterhin an neuen Songs und die Debüt EP „Wings“ nahm Form an.

“Wings” ist der Versuch, dieses neue Leben, in das Amilli, wie sie sagt, „reingerutscht“ ist, zu verarbeiten. Musikerin sein, das heißt sich vor der Welt zu offenbaren, sich jeden Abend seiner Angst zu stellen und auf die Bühne zu gehen. Für Amilli eine große Überwindung, denn den Plan Sängerin zu werden, geschweige denn die eigenen Songs vor tausenden Menschen zu performen, den gab es nie. Dennoch sagt sie „ich habe gemerkt wie viel es mir bringt, Tag für Tag meine Comfort Zone ein Stück mehr zu verlassen und mir nicht immer so viele Gedanken zu machen. Am Ende des Tages sage ich mir immer, dass nichts Schlimmes passiert, wenn ich mal einen falschen Ton singe. Solange ich mein Bestes gebe, Spaß dabei habe und meinen eigenen Ansprüchen gerecht werde bin ich zufrieden.“

Amilli – Live 2019

01.12. Cologne (GER) YUCA
03.12. Berlin (GER) Kantine am Berghain
04.12. Prague (CZ) Cross Club
05.12. Vienna (AT) B72
06.12. Munich (GER) Zehner
07.12. Zurich (CH) Exil
10.12. London (GB) Camden Assembly
11.12. Brussels (BE) Botanique
12.12. Amsterdam (NL) Melkweg
19.12. Bochum (GER) Rotunde

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