Asbjørn kündigt sein neues Album BOYOLOGY und ein Pre-Release-Konzert in Berlin an

Asbjørn

Mit einem T-Shirt als Perücke und den Spice Girls aus den Lautsprechern betrat Asbjørn, 9 Jahre alt, den Sommertanz seiner Schule. „Ich wollte diesen Arschlöchern zeigen, dass ich nicht aufgeben werde“, sagt er. Fast 20 Jahre später hat der dänische Sänger die Schläge in der Mittagspause gegen Umarmungen seiner treuen Fans getauscht. Im Januar erscheint sein lang erwartetes drittes Album „Boyology“, eine Sammlung eindrucksvoller und mitreißender Popsongs, versehen mit einer Prise Gesellschaftskritik und Geschlechterpolitik. Mit den Worten von Asbjørn selbst: „Es ist endlich an der Zeit, sich vom traditionellen männlichen Rollenbild zu verabschieden!“

Asbjørn ist längst kein kleiner Junge mehr, dennoch auch kein ganzer Mann und das will er auch gar nicht sein. Seine Musik ist ehrliche Popmusik, trotzdem zählt er zu den Außenseitern im Mainstream. Seit dem 2012 erschienenen Debüt „Sunken Ships“ ist Asbjørn ein Aushängeschild des Unkonventionellen. Seine offenen Texte bieten Aufklärungsunterricht in Radiolänge, verpackt in experimentelle, aber hochgradig ansteckende Pop-Produktionen. Diese bescherten ihm bereits sowohl Lob von seiner Heldin Lykke Li als auch Bekanntheit über die Grenzen seines Heimatlandes Dänemark hinaus. „Ich erinnere mich, wie ich dieses wunderbare Publikum in Berlin, die Vielfalt und die selbstbestimmte Individualität meiner Fans sah und dachte: Das fühlt sich an wie ein Zuhause. Dies ist ein Ort, an dem ich nicht um das Recht kämpfen muss, ich selbst zu sein“. Ein paar Monate später zog er nach Berlin und verbrachte die folgenden vier Jahre mit dem Schreiben und Produzieren von „Boyology“.

„Dieses Album ist meine Emanzipation vom traditionellen männlichen Ideal und den unsichtbaren Erwartungen in der Gesellschaft und an uns selbst, wein ein Mann sein oder nicht sein sollte“, sagt Asbjørn. Und diese Entschlossenheit ist kaum zu übersehen. Wenn man seine intimen Erkundungen von Sexualität und Verletzlichkeit in der begleitenden Videotrilogie des Albums sieht. Wenn er durch High Schools tourt und mit Schülern über Identität und Popkultur spricht. Oder, vielleicht am meisten, im Album-Highlight „Be Human“, wo er Geschlechterpolitik auf einen Four-to-the-Floor-Beat packt und mit seinem melancholischen Falsett sagt: „I don’t wanna be a man if man means power, to not empower others!“

Asbjørn wehrt sich gegen Konventionen und Stereotype, er macht das vermeintlich Unvereinbare vereinbar und hat so sein ganz eigenes Alleinstellungsmerkmal gefunden: Ein moderner männlicher Popstar, der die Welt verändern will – während er tanzt.
Im Vorfeld der Albumveröffentlichung hat Asbjørn eine exklusive Show im Lido Berlin angekündigt

Asbjørn’s persönliche Einladung:

„Ihr seid alle herzlich zu meinem Pre-Release Konzert am 19. Dezember eingeladen. Es findet im Lido statt, einem meiner Lieblingsveranstaltungsorte in Berlin, von dem ich schon immer davon geträumt habe, einmal selbst dort aufzutreten. Und da ich möchte, dass es ein ganz besonderes Konzert wird, habe ich einige meiner besten Freunde eingeladen, um mit mir einen unvergesslichen Abend zu gestalten. La Boum Fatale ist einer meiner langjährigen Lieblingskollaborateure. Seine EP „Scent of Gravity“ aus dem Jahr 2020 ist ein intensiver und unglaublicher Trip. Er geht ständig an die Grenzen der elektronischen Musik und ist einer der nettesten Menschen, mit denen man auf Tour gehen kann (er ist auch Mitglied meiner Band). Rangleklods hat letztes Jahr mit der „All About U“-EP ENDLICH neue Musik veröffentlicht. Er ist ein riesiger Geek, der sich hinter dem Gesicht eines Rockstars verbirgt. Ich verliebe mich jedes Mal in ihn, wenn er auf einer Bühne steht. Mit einfachen Worten: es wird magisch werden!

Es wird auch Zeit zum gemeinsamen Abhängen geben, exklusive Give-Aways und ein paar Glückliche von euch werden das Album schon mehr als einen Monat vor der Veröffentlichung (!) bekommen.

Besorgt euch Tickets, meine Lieben!

Es gibt so viele Dinge, die ich euch über dieses Album und seine Entstehung erzählen möchte. Die Umwege, die unvorhergesehen Wendungen, die es gab und wie ich dachte, es würde nie das Licht der Welt erblicken. Aber auch über die Durchbrüche und die neuen Gebiete, die es mich erkunden ließ. Aber zuerst und vor allem möchte ich es euch vorspielen. Euch schwitzen, tanzen und singen sehen. Schwitzen, tanzen und singen mit Euch, verdammt!

Denn FUCK it – Ich habe mich danach gesehnt, dass meine Musik wieder ein Wir wird und nicht ein Ich ist.“

Not a boy, not quite a man.

Ehrliche Popmusik, aber dennoch ein Außenseiter im Mainstream. Seit seinem 2012 erschienenen Debütalbum „Sunken Ships“ ist Asbjørn ein Aushängeschild des Unkonventionellen. Seine offenen Texte bieten Aufklärungsunterricht in Radiolänge, verpackt in experimentelle, aber hochgradig ansteckende Pop-Produktionen. Diese bescherten ihm sowohl bereits Lob von seiner Heldin Lykke Li als auch Bekanntheit über die Grenzen seines Heimatlandes Dänemark hinaus.
2014, nach der Veröffentlichung seines zweiten visuellen Albums „Pseudo Visions“, zog Asbjørn nach Berlin, um an dessen Nachfolger zu schreiben. Hier erlitt der Popsänger jedoch einen emotionalen Schickalsschlag im Form von einer unerwiderten Liebe, die ihn schließlich mit gebrochenem Herzen zurückließ. Die kommende, lang erwartete LP BOYOLOGY ist „Eine Studie über die Beziehung zwischen Verletzlichkeit und Männlichkeit“, reflektiert Asbjørn. „Ich habe mich immer für einen geborenen Gender-Bender gehalten, aber plötzlich sah ich, wie ich auf Herzschmerz reagierte, indem ich ihn auf diese super stereotypische Art und Weise unterdrückte. Das Album beschäftigt sich mit dieser Problematik sowohl anhand meiner eigenen Erfahrungen als auch allgemein gesprochen; ich möchte diese unsichtbaren Erwartungen in der Gesellschaft und der Popkultur debattieren, was ein Mann sein sollte oder nicht sein sollte.“

Asbjørn bewegt sich mit sanfter Sinnlichkeit und der Kraft und Energie eines Leichtgewichtsboxers, aber seine Worte holen zu harten Schlägen aus. „I don’t wanna be a man if man means power, to not empower others“, singt er auf dem Album mit seiner charakteristischen, wehmütigen Kopfstimme, um dann im nächsten moment mit kraftvollen Stimmeinsatz zu glänzen. Und jeder, der Asbjørn auf einer Festivalbühne in Europa oder auf Headliner-Touren von Dänemark bis China erlebt hat, weiß, dass er das alles beherrscht. Aber nach dem ausgiebigen Touren, das auf sein zweites Album folgte, musste Asbjørn sich überlegen, wie er weiter vorgehen wollte. „Ich wollte diesen Nerv treffen, wo Verletzlichkeit poppig klingt“, erklärt Asbjørn. „Und um diesen Raum zu finden, musste ich sowohl reflektieren, als auch mein Handwerk beim Schreiben und Produzieren trainieren.“ BOYOLOGY sind die Früchte dieser Arbeit.

Asbjørns atemberaubende Visuals für Pseudo Visions sammelten Millionen von Views auf YouTube und festigten seinen Status als einer der aufstrebendsten und zukunftsweisenden Künstler Skandinaviens. Auch BOYOLOGY wird von einer Reihe miteinander verbundener Videos begleitet, die sich, in Asbjørns eigenen Worten, „wie ein queerer Coming-of-Age-Kurzfilm anfühlen“. Die Videos werden von Embassy of Music (Robyn, Björk, Moby) und seinem eigenen Label Body of Work veröffentlicht.

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