benzii befreit sich mit der Kraft ihres Emotions-Molotovs von anerzogenen Zwängen

benzii

“Molotov” nennt die Berliner Künstlerin benzii ihre neueste Veröffentlichung. Und in der Tat ist dieser “Molotov” ein explosiver Cocktail aus feinster Elektronik mit einer guten Prise Techno-Beats und einem feinen Hauch Popverständnis.

Anders als bei den Vorgängern, hört man gesanglich auf “Molotov” nur wenig hohe Töne. Mit ihrem tieferen direkteren Gesang scheint benzii auf falsche Zurückhaltung zu verzichten und teilt ihre Gefühle offen und ungefiltert.

benzii zeigt sich verletzt und macht deutlich, dass sie diesen Zustand beenden will. In “Molotov” findet sie zurück zu unterdrückten Gefühlen wie Wut und den Wunsch nach Selbstbestimmtheit. Sie möchte wieder ihre Emotionen spüren und vor allem deren Kraft nutzen, um sich von toxischen Beziehungen zu lösen und für eigenen Grenzen einzustehen.

Verwundet und bandagiert befreit sich die neunzehnjährige Berlinerin mit dem Wurf ihres Molotovs, nicht nur visuell, sondern auch musikalisch. Aus atmosphärischen Chören und dystopischen Sounds wird ein positiv-aggressiver, technoider Refrain.

In “Molotov” lädt benzii Hörer*innen dazu ein die explosive Kraft solch eines Emotions-Molotov’s zu nutzen, um sich von falscher Bescheidenheit und anerzogenen Zwängen zu befreien.

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