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BLVTH Neue Collection „I Don’t Know If I’m Happy“ kommt am 6.12.

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BLVTH

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Eine Sache vorab: BLVTH spricht man [bluːt] – nicht „BLFT“ und schon gar nicht Bluetooth. Aber mittlerweile dürfte das bei den meisten angekommen sein. Denn BLVTH hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und steuerte Produktionen für das Nummer-1-Album „Lang lebe der Tod“ von Casper sowie dessen anschließendes, nicht minder erfolgreiches Kollaborationsprojekt „1982“ mit Marteria bei. Zuletzt fungierte er als Executive Producer für das ebenfalls auf Platz 1 gechartete Album von Kraftklub-Frontmann KUMMER. Außerdem in Hinterhand und Backkatalog: Zusammenarbeiten mit Ahzumjot, K.Flay und Gallant auf nationaler und internationaler Ebene.

Er ist kein simpler Auftragsproduzent, kein im Hintergrund agierender Dienstleister, verkörpert der Berliner mit polnischen und albanischen Wurzeln einen gänzlich neuen Künstlertypus. Sozialisiert zwischen Hardcore und Punk, French House und Trap, zieht sich diese divergierende Dualität durch die gesamte bisherige Karriere von BLVTH: Laptop und Gitarre, iPhone und Mikrofon, Beatmaker und Singer-Songwriter, DIY und Executive Producer, Rock und Rap, Gorillaz und Post Malone, die Progressivität von Prodigy und der gesamtkünstlerische Ästhetizismus eines Aphex Twin. Den Sound, der dabei entsteht, klingt poppig und eingängig – aber eben nicht nach Charts, nach Radio und Ohrwurm, sondern nach BLVTH. Future Grunge nennt er das selber gerne.

Nachdem er 2018 mit „Blut“ noch das Format der EP bediente, veröffentlicht der Wahlberliner neben einzelnen Singles seit 2019 zweimal im Jahr eine, wie er es nennt, Collection: Eine Hand voll Songs sowie ein neuer Drop an Klamotten, genannt BLVTH COUTURE. Tatsächlich ist es auch der gesamtkünstlerische Anspruch, der BLVTH von anderen abhebt. „Kreativ sein hört für mich nicht beim Musikmachen auf, ich drücke mich künstlerisch auf vielen Ebenen aus. BLVTH ist nicht nur die Musik – BLVTH ist das Gesamte: Instagram, Videos, Twitter, YouTube und BLVTH COUTURE.“

Nach dem in diesem Sommer „BLVTH COUTURE S/S 2019 COLLECTION“ erschienen ist, veröffentlicht BLVTH jetzt pünktlich zum Winter mit „I Don’t Know If I’m Happy“ die nächste Collection. „Der Name der Collection ist genau wie der Name meines Labels – Call Me Anytime – ein Quote, der ständig im BLVTH-Kosmos und in meinem Leben zu finden ist. Die Quotes haben einen tiefen Bezug zu meinem Leben, sie sind sehr persönlich und nah bei mir. Ich teile sie mit der Welt, weil ich mir sicher bin, dass sich viele damit identifizieren können und ich nicht der einzige, bin der sich diese Fragen stellt oder diese Gedanken hat.“

Jeder der Tracks von „I Don’t Know If I’m Happy“ steht dabei für sich. „Bei BLVTH gibt es keine Singles und Alben. Jeder Track hat seine eigene Persönlichkeit und sein eigenes Wesen, seinen Ursprung, seine Quelle.“ Entstanden ist ein Teil der Songs in einer stressigen Zeit, in der BLVTH oft seinen Eltern beistehen musste. „Ich habe eine sehr kleine Familie und ein sehr enges Verhältnis zu ihr. Das heißt, ich helfe bei allem so gut ich kann – und selbst, wenn ich vielleicht mit Situationen überfordert bin, hat mir das in vielen Dingen die Augen geöffnet und mir eine komische, neue Perspektive verschafft.“

Ein Blick auf die Dinge, den BLVTH im Studio mit seinen ganz eigenen Inspirationen abgeglichen hat: Von der Hektik der Großstadt über BLVTHs popkulturelle Dauerbeschallung so wie sein zwischen Zeitgeist und Retromanie changierendes Musikverständnis. Die erste Single der Collection hört auf den Namen „No Shame“. Ballernde Bässe, Eighties-Synths und eiskaltes Drum-Programming alles zusammengehalten von BLVTHs energetischem Gesang voller Pathos. „Der Song ist rough, brutal und live ein totaler Abriss!“

Apropos: Nach Support-Shows für Casper & Marteria, Ahzumjot und Cashmere Cat und größtenteils ausverkaufter „Pre-Stadium Pt. I“-Tour im Frühjahr 2019, geht es für BLVTH im Dezember pünktlich zum Release der neuen Collection auf „Pre-Stadium Pt. II“-Tour durch Deutschland und Österreich.

Live:

11.12. Leipzig – Distillery
12.12. Nürnberg – Club Stereo
13.12. AT-Wien – Das Werk
14.12. Stuttgart – Freund&Kupferstecher
17.12. Köln – YUCA
18.12. Frankfurt – Zoom
19.12. Hamburg – Hebebühne
20.12. Berlin – BiNuu

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