Daada – Ballet

Daada zeigt im Video Liebesgeschichten in der magischen Kulisse von Paris

Daada zeigt im Video Liebesgeschichten in der magischen Kulisse von Paris

Daadas Coming of Age-Geschichte entfaltet sich in den fünf Ländern, in denen sie in den letzten Jahren gelebt und studiert hat. Obwohl unkonventionell bleibt sie extrem nachvollziehbar. Die 23-jährige Künstlerin, die heute in Berlin lebt, befindet sich auf einer Reise der Selbstfindung, und ein Teil dieser Reise besteht darin, zurückzublicken. Ihre erste, selbstbetitelte EP tut genau das, durch vier Songs mit Texten, die in einer fesselnden Mischung aus Spanisch und Englisch geschrieben sind.

Den Anfang macht „Ballet“, das an die erste große Liebe erinnert, die dem kompletten Alltag einen gewissen Glanz verleiht. Geschrieben nach einem besonders dunklen Jahr während eines Austauschaufenthaltes in Paris, geht es darum, Frieden und Leichtigkeit an einem Ort oder in einer Person zu finden, die allem, was vorher gewöhnlich schien, eine neue, magische Bedeutung verleiht. „Das ganze Jahr in Paris habe ich auf einer Wolke gelebt, weit weg von allem, was mich vorher runtergezogen hat. Ich habe den Song über das Leben auf dieser Wolke geschrieben. Und das Schreiben war eine sehr visuelle Erfahrung; es gab sehr klare Bilder, die jeden Text begleiteten, und ich wusste sofort, dass ich diese Bilder schließlich in genau dieser Stadt einfangen musste“. Deshalb reiste Daada zwei Jahre später zurück, um genau das zu tun und ein Musikvideo zu drehen, das drei miteinander verbundene Liebesgeschichten in der magischen Kulisse von Paris zusammenführt.

Über Daada

Daada ist das von soulige Pop-Projekt der deutsch-kolumbianischen Singer-Songwriterin Maike Kusserow. Mit einer kolumbianischen Mutter und einem deutschen Vater viersprachig in Tansania aufgewachsen, hat sich ihre Seele über drei Kontinente erstreckt und wird es immer tun; sie blüht im Nebeneinander von Sprache, Kultur und Mentalität auf. Maike ist überall dort in ihrem Element, wo Welten aufeinanderprallen und findet Frieden und Magie an den Stellen, wo scheinbar Unvereinbares miteinander verschmilzt. Ihre Musik und ihre Botschaft sind das Ergebnis eines Aufwachsens, während dem sie die Welt durch eine Art multikulturelles Kaleidoskop betrachtet hat. Ihr Pseudonym „Daada“ ist eine Hommage an ihren Hintergrund – abgeleitet von dem Swahili-Wort für „Schwester“. Das bringt auch ihre tiefe Leidenschaft für Schwesternschaft und weibliche Selbstbestimmung zum Ausdruck.

Da sie in weiten und wilden Landschaften aufgewachsen ist, ist es nicht verwunderlich, dass sie schon in jungen Jahren eine Vorliebe für den Rückzug in die Intimität ihrer eigenen vier Wände entwickelte, um Gedichte und sogar ihr erstes Lied im Alter von sieben Jahren zu verfassen. Einige ihrer frühesten und lebhaftesten Erinnerungen sind lange Autofahrten über warme rote Erde, die Wange ans Fenster gelehnt, leise vor sich hin singend, wobei sie Melodien und Geschichten formt. Im Alter von fünf Jahren begann Maike Geige zu spielen, die ihre Lieder treu begleitete, bis sie die alte Gitarre ihrer Oma in die Hand nahm und sich das Spielen selbst beibrachte. Daadas mehrsprachige, sorgfältig ausgearbeitete Texte und ihr eklektischer Sound nehmen einen mit auf ihre Safari als junge, vielseitig inspirierte Frau.

Aktuell lebt Daada in Berlin. Dort glüht ein Drittel ihres Herzens für die bunte, urbane Ordnung der Welt. Der andere Teil sehnt sich nach den feurigen, warmen menschlichen Interaktionen und den beruhigenden rollenden „R“s ihrer lateinamerikanischen Herkunft. Und dann ist da natürlich noch der unterschwellige Teil ihres Herzens, der sich danach sehnt, mit Gitarre und Hunden im Garten ihrer Familie in Tansania zu sitzen oder im Indischen Ozean unter der pulsierenden Sonne zu baden. 2021 teilte Daada mit der Welt ein Liebeslied, das genau diesen Erinnerungen an Tansania gewidmet ist und sich in einer Mischung aus englischen und Swahili Texten, ansteckend fröhlichen Djembe-Rhythmen und afrikanisch anmutenden Gitarren-Licks ausdrückt. Ebenso erbaulich im Klang, aber schwerer im Thema, war ihre folgende Single „Mind Games“. Zarte Gitarren, sorgfältig verteilte Drums und knackige Vocals erzählen eine Geschichte über mentale Gesundheit und die Idee, dass unsere eigenen Gedanken oft unsere schlimmsten Feinde sein können. Ihre jüngste Pre-EP-Single „What are my hands for?“ hat einen einzigartigen LoFi-Neo-Soul geschaffen, von dem es noch mehr geben wird.