14. September 2021

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EMMA STEINBAKKEN _ BERLIN SESSION

EMMA STEINBAKKEN

EMMA STEINBAKKEN

Der Art von Emma Steinbakken liegt eine kristallklare Ehrlichkeit zugrunde. Sie sagt ganz schn?rkellos: ?Ich mache Popmusik. Die Wahrheit ist etwas, was mir sehr wichtig ist und genau das m?chte ich den Menschen zeigen. Ich schreibe meine Songs so, wie ich mich f?hle. Die Texte sind geradlinig, ich mag keine versteckten Botschaften. I don?t drop hints:?

Aber wie es so oft ist ? hinter solch? klaren Botschaften verstecken sich oft unerwartete Komplexit?ten. Emma vereint Melancholie mit Empowerment, ihre Stimme ist klar und kr?ftig, die Streicher sanft. Hinter wuchtigen Drum- und Klavierkl?ngen verbirgt sich ein anmutender Herzschmerz, welcher aber schnell der Entschlossenheit und Willenskraft der jungen Norwegerin weicht. Sie ist beides ? sowohl K?nstlerin als auch Teenager ? und auf einer spannenden, facettenreichen Reise, auf der es prim?r darum geht ?herauszufinden, wer man ist und wer man sein m?chte?.

In ihrer Heimat erreichte sie mit ihrem Single-Deb?t ?Not Gonna Cry? bereits Platin. Das mag wohl der Grund sein, weshalb Emma?s Mutter ihr untersagt, sich selbst zu googlen ? vielleicht ein kleiner Schutzschild gegen das rasant wachsende Interesse der ?ffentlichkeit. Die K?nstlerin meint ganz pragmatisch: ?Ich denke nicht viel ?ber Hypes nach. Sonst entwickle ich selbst Erwartungen, die irgendwann zu hoch werden. Der Gedanke, diese dann nicht erf?llen zu k?nnen macht mich ungl?cklich.? Mit einem kleinen, besch?mten L?cheln meint sie: ?Dennoch habe ich gro?es Gl?ck, dass Menschen meine Songs m?gen und oft h?ren. Oh je, ich darf gar nicht zu viel daran denken, es ist verr?ckt.?

Zwischen ihren schulischen Pflichten und ihrer musikalischen ?Arbeit? h?lt sie gekonnt die Balance. ?Manchmal ist es doch ganz sch?n hart, aber ich genie?e es, zur Schule zu gehen. Es ist mir sehr wichtig?, sagt Emma. ?Wichtig in dem Sinne, weil ich gr??tenteils von Erwachsenen umgeben bin und es ist sch?n, Zeit mit Freunden in meinem Alter zu verbringen. Das j?ngste meiner Bandmitglieder ist um die 25 Jahre alt?.

In ihren Songtexten erkennt der H?rer schnell ihr sehr wachsames Auge und verbl?ffendes (und oft schmerzhaft genaues) Verst?ndnis f?r Gef?hle und Umgebung. Sie schreibt ?ber pers?nliche Erfahrungen und die mit und von Freunden ? aber jeder Zuh?rer erkennt sich darin mit Gewissheit wieder.

?Walking to school with a broken heart / And the jacket around my waist feels stupid / I don’t know why the hell we do this / Saying I’m sorry like I?m the one / Who’s picking us apart for fun? – ?Not Gonna Cry?

Emma erkl?rt, dass f?r sie dunkle und sehr traurige, norwegische Lyrik eine wichtige Quelle der Inspiration ist. ?Es hilft mir einfach, meine Gef?hle auszudr?cken, sie in Worte zu fassen. F?r mich ist das ein wichtiger Bestandteil des Songwritings. Ich frage mich oft selbst: Wie f?hlst du dich und wieso f?hlst du dich so? Ich rede oft mit mir selbst ? wie f?hlen sich meine Freunde und wie f?hle ich mich, dass sich meine Freunde so f?hlen? Es ist kompliziert. Nicht jede 16-J?hrige macht sich solche Gedanken. Ich schon.?

Trotz ihres jungen Alters ist sie es gewohnt auf der B?hne zu stehen. Eben diese war ganz zu Beginn das Wohnzimmer der Eltern ? Performances von diversen Adele-Klassikern waren ihr Liebstes. ?Ich fand es toll, eine Show auf die Beine zu stellen als ich so jung war. Meine Freunde waren ein treues Publikum und ich trug immer die zu gro?en Kleider meiner Mutter. Irgendwie s??, aber auch ziemlich peinlich. Meine Eltern haben alles auf Video aufgenommen. Da ist komisches Zeug dabei?, lacht sie.

Wie das Schicksal manchmal so spielt traf sie auf einer Grillparty ihren jetzigen Manager. Es mag wohl an einer weiteren Darbietung von ?Someone Like You? gelegen haben. Der Rest ist, wie die beiden heute sagen, Geschichte. Im Studio traf sie die Produzenten Skinny Days und den preisgekr?nten Ole Torjus. ?Als ich das erste Mal im Studio war war ich mehr als nerv?s. Aber Skinny Days und Ole sind wunderbar und haben gro?artigen Humor. Wir hatten viel Spa? sagt Emma.

Aus den Sessions mit diesen beiden Produzenten entstanden ?Without You?, ?Young? und ?Not Gonna Cry?. Der letzte ist bis heute ganz besonders f?r die K?nstlerin. ?Dieser Song f?hlt sich sehr pers?nlich an und er war sehr schwer zu schreiben. F?r mich ist es immer noch schwer ihn anzuh?ren, ich erinnere mich so gut an die Zeit und die Geschichte dahinter.?

Emma hat viel vor in den kommenden Monaten. Die neuen Werke sind ?dunkler? und ?schwerer?. ?Es wird wesentlich mehr Drums und Bass geben. ?Ich experimentiere aktuell viel mit diesem Sound.? Ihre erste EP ?Emma Steinbakken? erscheint im Oktober 2019.

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