FELINE AND STRANGE – Es ist KEINACHTEN! – schon wieder…

FELINE AND STRANGE

Eigentlich sollte ja 2021 ein neuer Text her für die Neuaufnahme des bissigen Weihnachten-mit-Corona-Songs KEINACHTEN…

…aber das Problem dabei ist: Es hat sich rein gar nichts verändert seit 2020. Findet zumindest Feline Lang, Kopf und Stimme der Berliner Dark Cabaret-Chaoten „Feline and Strange“:

Immer noch dümpelt Deutschland auf der Corona-Klippe rum Richtung Lockdown-Abgrund. Immer noch findet ungebremster Online-Konsumrausch statt, jeglicher Güterknappheit zum Trotz. Immer noch ist die Pflege der unattraktivste Beruf hierzulande, aus vielen Gründen.

Und immer noch ist das einzig Gute an Corona, daß wir von zwangsweisen Musikschul- Kinder – Kirchen-Vorspielen verschont bleiben. Deshalb bleibt der Song (fast), wie er ist – ein bösartiges Kinderkonzert mit Flöten, Chor und Cembalo, bissigen Wortspielen und gefühlvollem Ausklang. Nur daß in der 2021er Fassung die Konsum-Maschine hörbar zu entgleisen beginnt. Und Feline ebenso hörbar sauer geworden ist. Besinnlichkeit pur!

Felines Text wurde außer Saison diesen Sommer geadelt durch Aufnahme in das Buch „Ich brauche eine Genie“, in dem die Berliner Musikjournalistinnen Kersty und Sandra Grether alles versammelten, was in Berlin an weiblich (identifizierten) Songwriterinnen Rang, Namen und eine Wut im Bauch hat, von Gudrun Gut über Bernadette La Hengst bis zu FaulenZa, Lena Stöhrfaktor und der Supererbin. In bester Gesellschaft steht „Keinachten“ hier auf ausdrücklichen Wunsch der Grethers zusammen mit Felines eigenem Favoriten „Vanity Fair“ (Trigger Warning, 2020).

Links zur Band Feline & Strange:

Homepage: www.felineandstrange.com
YouTube: www.youtube.com/felinelang
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