JAWA – Der Revoluzzer

JAWA

JAWA – Schlachtruf und Name einer Band
Als Bassist Kiki Kabel und Schlagzeuger Skinny zusammen bei „Die Skeptiker“ spielten, begannen sie eine musikalische Idee zu entwickeln; Rockmusik ohne Gitarre zu spielen. Warum immer im sich wiederholenden Punk-Gewand alles quadratisch servieren? Warum nicht Progressive Punk?
Gerade als Kiki „Die Skeptiker“ verließ um bei „The Adicts“ einzusteigen wollten beide weiterhin auch musikalisch verbunden bleiben. Eine neue Band musste her! Zusammen mit Phil von „Fightball“ verwirklichen sie es, deutsche Texte anders, mitunter an der Grenze zur phonetischen Poesie, darzustellen.
Ihren eigenen Weg wollen sie gehen und ohne Kompromisse Ideen durchsetzen. In Manon fanden sie die ideale Weggefährtin an den Tasten, die auch den grafischen Output beisteuert. Mit ihrem neuen Release geben sie einen Vorgeschmack, auf das was noch kommt. Selbst aufgenommen, selbst gemixt, selbst produziert – ihrer Vision kommt nichts in die Quere.

Der nächste Release im Jawa – Zyklus
Diesmal widmen sie sich einem historischem Thema, der Zeit der Deutschenrevolution um 1918, einer Epoche politischen Umbruchs und Widersprüche, mit einigen Bezügen zur heutigen Zeit. Zu diesem Thema haben sie Gedichte von Erich Mühsam und Kurt Tucholski, als große Vertreter ihrer Zeit, vertont.
Die Veröffentlichung kommt im Gewand eines Propagandeheftes der 20er daher, wie der Autor bekannt unter dem Pseudonym Ret Marut oder B.Traven es mit dem Titel „Der Ziegelbrenner“ herausgegeben hat, mit Grafiken von Clément Moreau .

B.Traven lebte unter seinem Alias whrscheinlich ab 1924 in Mexiko und verfasste unter anderem mit „Das Totenschiff“ oder „Der Karren“ sozialkritische Bestseller.
Clément Moreau bezeichnete sich selbst als „menschlicher Gebrauchsgrafiker“ und war ein Schüler von Käthe Kollwitz. „Revoluzzer“ erscheint heute!

Hier geht es zur EP:
https://jawa.bandcamp.com/album/der-revoluzzer

Und hier zum Video:

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