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JOHNOSSI - Deutschland-TOUR

JOHNOSSI auf großer Deutschland-TOUR

QUOTES „MAD GONE WILD“
„Mit ihrem neuen Werk „Mad Gone Wild“ liefern Johnossi ein spannungsgeladenes Psychodrama in Form eines Rock-Albums ab. In elf eindringlichen Stücken erzählt das schwedische Duo das intime Portrait eines Mannes, der immer weiter in den Wahnsinn abgleitet. Halb Konzeptalbum, halb kathartische Offenbarung stellt „Mad Gone Wild“ letztendlich eine fein nuancierte Betrachtung der menschlichen Psyche dar. Bisweilen geprägt von quälender Intensität, hypnotisch und doch von einer Lebendigkeit, der man sich kaum entziehen kann.“ (Frontstage Magazine, 02/22)

Je tiefer Johnossi auf „Mad Gone Wild“ in den instabilen Geisteszustand ihres Protagonisten vordringen, desto freier und ungezwungener gestaltet sich die stilistische Bandbreite der Songs: Angefangen beim schwindelerregenden Garage Rock von „Yeah Yeah“ bis zum Klavier-getriebenen, psychedelischen „Wizard Of Oz“. Auf ihrer ersten Single „Something = Nothing“ entfesselt die Band mit messerscharfen Riffs, donnernden Rhythmen und Engelberts kräftigen Vocals einen echten Punk-Tornado. „Der Song handelt von den durcheinanderwirbelnden Gedanken, wenn das Hirn in einer immer wiederkehrenden Denk-Spirale gefangen ist“, kommentiert Engelbert. „In diesem Fall drehen sich die Gedanken darum, wie die Sonne eines Tages erlöschen wird und dass sich alles, was jemals existiert hat, irgendwann zu einem großen Nichts verwandelt. Diese Art von düsteren Gedanken, die man hat, wenn nichts mehr Sinn zu ergeben scheint.“

Ein weiteres Anschauungsbeispiel der emotionalen und musikalischen Tiefe von „Mad Gone Wild“ geben Johnossi mit der zweiten Single „Koala Before The Storm“, ein hell leuchtendes Stück New Wave– Rock mit bittersüß-sehnendem Unterton. „Der Track spiegelt den Moment wider, in dem ihn Roscoes Freundin verlässt, weil sie das alles nicht mehr ertragen kann“, erklärt Engelbert. „Die klassische Geschichte einer gescheiterten Beziehung, wobei er einzig den Phantomen in seinem Kopf die Schuld gibt.“

Mit „Mad Gone Wild“ wandeln Johnossi zwischen einer kompromisslosen Offenheit und ebenso kompromisslos lebensbejahendem Idealismus – eine Dynamik, die die Band seit ihrer Gründung im Jahr 2004 auszeichnet und dem Duo bis heute insgesamt sieben Nominierungen für den schwedischen Grammy Award einbrachte. Und während Roscoes Schicksal am Ende doch der Imagination des Publikums überlassen bleibt, hoffen Johnossi ihren Hörer:innen mit „Mad Gone Wild“ jede Menge optimistische Gedanken zu schicken. „In all unseren Songs ging es in der einen oder anderen Weise schon immer darum, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen“, so Engelbert abschließend. „Besonders in Zeiten, in denen so viele Menschen mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, ist es wichtig, sich auf genau dieses Licht zu konzentrieren und sich immer zu sagen, dass es nach schwierigen Phasen auch wieder aufwärts geht und auf der anderen Seite des Tunnels auch wieder bessere Zeiten warten.“

TOUR
01.06 München – Muffathalle

02.06 Zurich – Dynamo

04.06 Rubingen – Mühle Hunziken

06.06 Warsaw – Proxima

07.06 Vienna – Flex

09.06. Hamburg – Fabrik

11.06. Berlin – Tempelhof Sounds Festival

12.06. Cologne – Live music hall

JOHNOSSI_Credits_Frederik Skogkvist

die-schroeter

Von spezikay