KATASTROPHEN-KOMMANDO: „Alles Auf Anfang“?

KATASTROPHEN-KOMMANDO

Die Punkrock-Lok kommt schnurstracks mit großen Tönen über die Schienen getrötet, da ist Dampf im Kessel! Das Katastrophen-Kommando kommt mit der 1. Single »Alles auf Anfang« vom im April 2022 auf Dackelton Records erscheinenden Album »Für Euch«.

Diesmal mit angedeutetem Zeigefinger, aber wir wissen: Wenn du auf andere Leute zeigst, zeigen drei Finger auch auf dich selbst.

Rassismus, das Klima, ungerechte Verteilung von Lebensgütern, Auf- und Ausbau von menschenfeindlichen Strukturen in Politik, Alltag und Staatsapparaten, Tiere, die als Konsumbatterien gehalten werden, Hunger, Ausbeutung. Leben, die ihrem Schicksal überlassen, ertrinken, erschossen, gefoltert, und instrumentalisiert werden. Und am Ende der Verkettung stehen Profit, Habgier, Egoismus, über alle Maße und den Kopf hinausgewachsener Wohlstand, Eigeninteressen und Gewinnmaximierung mit ausgefahrenen Ellenbogen, die auch nicht zögern, notfalls zur Waffe zu greifen.

„Alles auf Anfang“ setzt radikal auf die Tabula-Rasa-Karte: Klar, so wird’s nicht laufen, es sei denn, Mama-Natur knipst uns vielleicht doch einfach die Lichter aus.

Antifaschistische Arbeit ist und bleibt unfassbar wichtig. Uns ist es ein Anliegen, diese Position immer wieder klar zu machen und auch einen Impuls für Menschen zu setzen, die sich mit Politik und Weltgeschehen vielleicht bis dato weniger oder noch gar nicht beschäftigt haben.

Antifaschismus setzt sich für die Unterstützung und Stärkung von Schwächeren sowie diskriminierten und strukturell benachteiligten Menschen ein. Für eine Lebenswelt aller, die nicht auf das Nach-Unten-Treten und Todwirtschaften beruht, Räume zur Entfaltung schafft. Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit, Verteidigung menschlicher Werte wie Solidarität, Zusammenhalt und Gleichberechtigung. Keine Toleranz der Intoleranz!

Wie passt es da zusammen, dass „rechte“ und „linke“ Ideen in einen Topf geworfen und gleichermaßen verachtet werden? Woher dieses Bauchipedia-Maß, Verachtung, spalterischen, mordenden Hass und Ängste schürende Wut mit jenen zu vergleichen, die genau das verbannen wollen? Noch etwas näher gesprochen: Was spricht gegen ein Recht auf gesicherte Versorgung der lebensnotwendigen Bedürfnisse, Wohnraum und eine faire, diskriminierungsfeie Lebenswelt?

Kein Bock auf den Einsatz für einen sicheren Ort, an dem Menschen nicht aufgrund ihres Aussehens, ihrer Religion, ihres Geschlechts, ihrer Sexualität verfolgt werden?

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