kollektiv22 – kaputt

kollektiv22 - kaputt

„kaputt“ ist durchaus auch eines der Wörter, das einem einfällt, wenn man die aktuelle Weltlage betrachtet.

Und „kaputt“ ist auch der Titel der neuen Veröffentlichung vom „kollektiv22“ – hier das (noch warme) dazugehörigen Video.
Nachdem
kollektiv22 mit „privileg privileg“ im März mit einer nachdenklich melancholischen ersten Single zum Hinterfragen unseres Ist-Zustandes aufrief, schlagen sie nun mit ihrer zweiten Single einen anderen Ton an.

„Wenn’s dir nicht gefällt, dann mach’s kaputt.“, heißt es in „kaputt“.

Tanzbar und humorvoll setzen sie Deutschland den Spiegel vor und rufen dabei dazu auf, sich von menschenfeindlichen Ideologien loszureißen.

Aber auch das Kleinbürgertum, schlechte Manieren und das Ignorieren des Klimawandels sind Zielscheibe ihrer Kritik.

Nicht lange nachdenken. Einfach kaputt machen.

Auch das Video erzählt dies in eindrucksvollen Bildern, die den Witz des Songs einfangen, jedoch nicht ins lächerliche Ziehen. In einem Spiel aus Aggression und Ästhetik.
Humor und Harmonie.

„kaputt“ ist der zweite Vorbote der im August erscheinenden EP.

Zur Erinnerung – das ist das kollektiv22:

Daniel Schütter.

Hat Marteria an dessen Geburtstag ins Backstage gekotzt. Lässt das Geld, dass er für tierische Produkte einspart, direkt in Champagner fließen. Seine Putzfrau kündigte mal mit den Worten: “Du brauchst keine Putzfrau, sondern die Stadtreinigung.” Hat ein selbstdiagnostiziertes Leadsinger-Disease (LSD) weswegen er beim auf und Abbau von Instrumenten nicht helfen kann. Weiß aber immer wie man es besser macht. Seine Hausverwaltung hat ihn mal verwarnt, weil sein Kellerabteil mit einer Socke gesichert war. Hat jeden Pokémon Teil gespielt. Hört er den Song „My House“ von Kids of 88 startet sofort eine Party. Egal wie spät es ist. Überall.

Ben Münchow.

Kann nicht Kiffen. Musste mal deswegen ein Marsimoto Konzert verlassen. Hat Höhenangst, wenn er auf einer Tischtennisplatte steht. Bei einem Charityfotoshooting musste seine Rolex nachträglich aus dem Bild retuschiert werden. Isst gern ultrascharfes Essen und behauptet das hilft ihm gegen Bluthochdruck. Daniels Sohn nennt ihn aufgrund von optischen Ähnlichkeiten zu einer Kinderbuchfigur Baggerfahrer Ben. Er glaubt an Esoterik. Und an Cohibas.

Lennard Eggers.

Hat 7 Studiengänge begonnen und bis jetzt keinen abgeschlossen. Studiert immer noch. Hatte eine AIDS kranke Katze die alle seine Besucher angegriffen hat. Sie hieß Störtebeker. Auf Partys trägt er den Spitznamen “Der DJ des mulmigen Gefühls”. Er ist mal besoffen auf seine eigene Gitarre getreten und hat den Hals abgebrochen. Hat sie reparieren lassen. Spielt sie noch heute.

Andy Kouchen.

Hasst es, wenn man ihn Andreas nennt. Weshalb wir ihn Andreas nennen. Hat mal für € 40 mehrere getrocknete Habaneros gegessen und uns dann geglaubt es würde helfen mit Klamotten in den Pool zu springen. Kann einen Liter Milch exen.

Tom.

Hatte kürzlich Geburtstag. Heißt eigentlich nicht Tom. Kommt aus Hannover, aber seit seinem Zivildienst irgendwie auch aus Sylt. Als wir ihn kennenlernten wuchs ihm ein Reclamheft aus der Arschtasche. Er hat den Schnurrbart erfunden.

Martin Bassmati.

Spielt Bass. Ist gut in Wortspielen. Ein Multitalent. Hat mal auf einem Kollektivkonzert Liebe gefunden. Viele Jahre später hält diese noch immer und er ist Teil der Band geworden. Ich werde die Geschichte an Andrew Lloyd Webber verkaufen und Millionen machen.

David Berton.

Ein Virtuose. Ein Franzose. Hatte in den letzten Jahren Krätze, Hand Mund Fuß und Tuberkulose. Neben der Musik produziert er Kinder.

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