MANDOKI SOULMATES geben Benefizkonzert zugunsten ukrainischer Flüchtlinge

Mandoki Soulmates - Benefizkonzert

MANDOKI SOULMATES geben Benefizkonzert zugunsten ukrainischer Flüchtlinge

MANDOKI SOULMATES geben Benefizkonzerte zugunsten ukrainischer Flüchtlinge gemeinsam mit der ukrainischen Pop-Ikone KAMALIYA in München sowie am 26.04. in der Xperion Arena Köln

Bei der 51. Jazzwoche Burghausen setzten die MANDOKI SOULMATES am 25. März mit ihrem Konzert ein Zeichen gegen Spaltung und Krieg – für Zusammenhalt und Menschlichkeit und wurden vom begeisterten Festivalpublikum mit Standing Ovations gefeiert.
Gemeinsam mit Mastermind Leslie Mandoki standen in Burghausen die Soulmateskünstler Bill Evans, Randy Brecker, Mike Stern, Tony Carey, Max Merseny auf der Bühne.
Als Gast begrüßten die Soulmates auch die erst vor kurzem aus Kiew geflohenen Sängerin Kamaliya Zahoor, eine der bekanntesten Künstlerinnen der Ukraine, mit der sie unter anderem gemeinsam das ukrainische Volkslied Misyats Na Nebi (The Moon in the Sky), ihren Song „Freedom Is My Destiny“ und John Lennons Hymne an die Menschlichkeit „Imagine“ spielten.
Das Konzert der MANDOKI SOULMATES mit vielen besonderen Momenten erntete frenetischen Beifall, großartige Kritiken und setzte auch eine massive Botschaft gegen Krieg. „Dieser Krieg ist ein Verbrechen!“ sagt Bandleader Mandoki. „Unschuldige Menschen sterben, verlieren ihre Familie, Freunde und ihre gesamte Lebensgrundlage. Es werden Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser, Theater und komplette Städte zerstört. Diese sinnlose Zerstörung und das brutale Morden muss ein Ende haben! Und das jetzt!“

„Haben wir denn gar nichts dazugelernt?“, fragt Leslie Mandoki. „Wenn ich heute die schrecklichen und bestürzenden Bilder aus der Ukraine sehe, nur zwei Flugstunden von uns entfernt, werden zwangsläufig Erinnerungen an längst überwunden Geglaubtes geweckt und ich frage mich: Haben wir nicht unseren Vätern und Großvätern versprochen, die Lehren aus den schrecklichen Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs zu ziehen? Und nun gibt es nach den Jugoslawienkriegen ein weiteres Mal mitten in Europa ein fürchterliches Gemetzel. Und wieder wird von grauenvollen Kriegsverbrechen berichtet, die die russische Armee jetzt in der Ukraine an unschuldigen Zivilisten begeht. Wer hätte jemals gedacht, dass heute im Jahr 2022 diese Brutalität und Unmenschlichkeit, dieser absolute Zivilisationsbruch hier mitten in Europa wiederkehren könnte?
Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass das Töten, das Sterben, die Zerstörung wirklich heute zu einem Ende kommt.“

Die MANDOKI SOULMATES planen Benefizkonzerte zur Unterstützung und Aufnahme aus der Ukraine geflüchteter Menschen. „Wir Künstler müssen unsere Stimme erheben. Wir können Lieder schreiben und Singen, wir können Stellung beziehen und die Menschen ermutigen, Geflüchtete zu unterstützen und zum Spenden aufrufen durch unsere Benefiz-Konzerte zugunsten der Flüchtlinge aus der Ukraine.“

Während der Konzertproben Burghausen besuchte der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume in Tutzing am Starnberger See Leslie Mandoki, seine Soulmates aus den USA und Kamaliya in Mandokis Red Rock Studios. Im Namen des Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung lud Kunstminister Blume die Künstler ein, ihr geplantes Benefizkonzert zugunsten der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge in München zu geben.
„Ich danke Leslie Mandoki dafür, die Kriegsflüchtlinge mit einem Benefizkonzert zu unterstützen“, betonte Kultur-Staatsminister Blume. „Deshalb lädt die Staatsregierung hierzu gerne in die Herzkammer Bayerns nach München ein.“

Am 26. April werden die MANDOKI SOULMATES gemeinsam mit Kamaliya der Einladung von Saturn folgen, und im Rahmen der Saturn Moments-Reihe verbunden mit einem großflächigen Spendenaufruf ihr „Utopia For Realists“-Album in der XPERION e-Arena in Köln performen, dem inständigen Wunsch nach sofortigem Frieden gewidmet.

Für Leslie Mandoki, der schon als Kind die Brutalität der sowjetrussischen Roten Armee 1956 in Budapest erleben musste und Jahre später selbst als Flüchtling nach Deutschland kam, ist das Thema Flucht eine echte Herzensangelegenheit.
„Der Überfall auf die Ukraine erinnert mich auch an den Volksaufstand der Ungarn 1956, das Streben der Menschen nach Freiheit und Demokratie, das von der russischen Armee blutigst mit Panzern niedergeschlagen wurde. Zerstörung, Kugelhagel und Sterben machten auch vor unserer Wohnung nicht halt. Ich war zwar damals noch keine vier Jahre alt, aber Sterben ist nicht leise und die Wunden, die diese schreckliche Zeit hinterlassen hat, sind tief. Mein Vater nahm selbst die Maschinenpistole eines in unserer Wohnung verstorbenen Studenten in die Hand und wurde so vom pazifistischen Geigenspieler zum Straßenkämpfer. Er bekämpfte mit seinen Freunden sowjetrussische Panzer, die in die Altstadt einrollten mit Molotow-Cocktails.“
Als Künstler flüchtete Mandoki im Alter von 22 Jahren vor der Diktatur, Zensur, Folter und Schießbefehl auf abenteuerliche Weise durch einen Tunnel im Eisernen Vorhang in den Westen, um wie er heute sagt „meinen Traum zu leben und nicht mein Leben zu träumen“.
Die Herzlichkeit der Menschen mit der er in Deutschland aufgenommen wurde hat ihn nachhaltig beeindruckt:
„Als ich 1975 nach der Flucht vor der kommunistischen Diktatur in Deutschland im Zentrallager für Asylsuchende ankam, wurde ich als erstes mit einem „Willkommenspaket“ kleiner nützlicher Gegenstände des täglichen Bedarfs begrüßt. Diese besondere Geste gab mir wirklich das Gefühl, „willkommen zu sein“.
Haben wir nach all dem, was unsere Gesellschaft heute zerreißt und spaltet, in unserer Komfortzone, in unseren Echokammern und Filterblasen noch genug Herzenswärme, um solche schönen und emotionellen Willkommenspakete zu schnüren?
Ich sage das aus eigener Empirik, aus eigener Erfahrung: Lasst es uns tun, lasst es uns gemeinsam tun!“

Nach dem Konzert in Burghausen beschlossen Leslie Mandoki und Kamaliya, die als Tochter eines sowjetischen Besatzungssoldaten selbst 6 Jahre in Ungarn gelebt hat, sich gemeinsam an der Ungarisch-Ukrainischen Grenze für die Flüchtlingshilfe zu engagieren und den Geflüchteten, den Helfern und Freiwilligen vor Ort Mut zuzusprechen.
Mandokis Geburtsland Ungarn hat als kleiner Nachbar der Ukraine rund 10 Millionen Einwohner und seit dem Beginn des Krieges bereits über 600.000 Flüchtlinge aufgenommen.
„Es zerreißt einem das Herz, wenn man den Kindern zuhört. Ein kleiner Junge erzählte wie schrecklich laut sich die Ketten der Panzer in den Asphalt malmten. Da kamen bei mir auch wieder viele Erinnerungen hoch“, berichtet Mandoki nach dem Besuch eines „Heute fühle ich mit den Flüchtlingen aus der Ukraine, die versuchen, der Grausamkeit dieses erbarmungslosen Krieges zu entkommen,“ sagt Mandoki. „Deshalb lasst uns alle zusammen helfen, indem wir weiter unser Bestes tun, um dem Frieden eine Chance zu geben! Denken Sie an die Millionen Menschen, die noch auf der Flucht sind. Sie alle brauchen unsere Unterstützung, aber auch menschliche Achtsamkeit, Herzenswärme, Verständnis und Zuspruch.“

Die Einnahmen aus den geplanten MANDOKI SOULMATES Benefizkonzerten in München auf Einladung der Staatsregierung und am 26.04. in der XPERION e-Arena in Köln in Zusammenarbeit mit Saturn werden zur Soforthilfe für Flüchtlinge an der ukrainischen Grenze und für Hilfsaktionen für Flüchtlinge in Deutschland eingesetzt.

Die MANDOKI SOULMATES, die Band der Bandleader ikonischer Rockbands und Jazzlegenden, sind nicht einfach nur eine Band, sondern eine Wertegemeinschaft, die generationsübergreifend ihre Verantwortung wahrnimmt, die Stimme zu erheben und Zeichen zu setzen.
„Wir Musiker denken oft mit dem Herzen und gerade jetzt dürfen wir mit unserer direkten emotionalen Bindung zum Publikum eben nicht ruhen, wir müssen lauter sein als je zuvor!“ sagt Bandleader Mandoki. „Es sind gewaltige, globalen Herausforderungen, vor denen die Menschheit in den kommenden Jahren steht. Klimawandel, Pandemie, Finanz- und Wirtschaftskrisen, Migration, Integration und jetzt dieser brutale, verdammte Krieg mit vielen Millionen Flüchtenden. Diese Herausforderungen werden wir nur bewältigen, wenn wir die Spaltungen über alle Grenzen hinweg überwinden und Achtsamkeit wieder zu unserem Leitmotiv wird.“

Mit genau diesen Themen setzen sich auch die Songs von Hungarian Pictures auseinander, eine auf den Themen von Béla Bartók und Soulmates-Kompositionen basierende Progressive-Jazz-Rock-Suite aus ihrem aktuellen Album, die sie nun auch bei ihrem Benefizkonzert in der Münchener Residenz spielen werden. „Bartók hat Klänge und traditionelle Melodien aus unterschiedlichsten Regionen der Karpatentiefebene gemischt, um mit der völkerverbindenden Kraft der Musik ein Zeichen gegen die Bedrohung durch den Nationalsozialismus zu setzen. Dieser Gedanke des Verbindenden hat mich nachhaltig inspiriert“, erklärt Mandoki und fügt hinzu: „Gerade in derart schweren Zeiten wie diesen, mit den höchsten Inzidenzwerten und einem furchtbaren Krieg mitten in Europa, dürfen wir eines nie vergessen: Music Is The Greatest Unifier!“

Auch bei den Soulmates selbst kam es in Burghausen zu einer Demonstration der Einigkeit ganz spezieller Art. Nach dem Konzert in Burghausen lagen sich Backgroundsängerin Ella Markewitz und Kamaliya in den Armen. Das Besondere: Ellas Mutter stammt aus Kasachstan, der Vater aus der gleichen Gegend in Sibirien, wie Helene Fischer. Und auch die Ukrainerin Kamaliya wurde zu Sowjetzeiten in Sibirien geboren. Mandokis Kommentar: „Wenn es nur überall so sein könnte, wie bei uns Soulmates auf der Bühne.“

Die Auftritte der SOULMATES in Burghausen, Köln und München sind der Auftakt zu einem hoffentlich konzertreichen Jahr 2022, das im November mit einer 18-Städte-Tour durch ganz Deutschland seinen Höhepunkt finden wird.

Mandoki Soulmates Website:

Homepage