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MANDOKI SOULMATES Living In The Gap + Hungarian Pictures

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Mandoki Soulmates

Mandoki Soulmates

Die zeitgemäße Neudefinition von progressive Rock stürmt die Charts!

Vor knapp 2 Jahren luden die Organisatoren der Grammys die Mandoki Soulmates ein, im Beacon Theatre, in dem Regisseur Martin Scorsese den Film „Shine a Light“ über die Rolling Stones drehte, ein Konzert zu geben. Die Show war grandios, das New Yorker Publikum spendierte „standing ovations“ und die US-Presse feierte Mandoki und seine Soulmates.

Aber trotz seines großen Erfolges ist Leslie Mandoki alles andere als entspannt. Beim Blick auf die gesellschaftspolitische Entwicklung der Gegenwart wachsen Sorge und Wut. Mandoki spürt: Zuschauen und im stillen Kämmerlein kommentieren reicht hier schon lange nicht mehr. Klartext muss her – ein Aufschrei! Mandoki, der schon als Jugendlicher als musikalisches Sprachrohr der studentischen Opposition gegen die kommunistische Diktatur in Ungarn mit ProgRock rebellierte, weiß, dass er nun wieder als Künstler gefordert ist, lauter zu werden und ein Stachel im Fleisch der Gesellschaft zu sein. Welcome back to the revolution! Er zieht sich in ein Strandhaus auf Bali zurück und schreibt 20 Stunden am Tag neue Songs und Texte.

Es entsteht das monothematische Konzept-Doppelalbum „Living In The Gap/Hungarian Pictures“ mit zwei Stunden neuer Musik, die Mandoki mit seinen Soulmates, allesamt Großmeister des Pogressive Rock und Jazz, in seinen Studios am Starnberger aufnimmt.

Die erste CD „Living In The Gap“ beinhaltet 12 neukomponierte Soulmates-Songs, auf der zweiten CD „Hungarian Pictures“ erlebt der Zuhörer eine rund 46-minütige Progressive Rock Suite basierend auf Kompositionen und Themen von Béla Bartók ergänzt mit weiteren Neu-Kompositionen und integrierten Songs. „Für Bartók stellte die Vielfältigkeit in der Kultur eine Bereicherung dar. Er mischte Klänge und traditionelle Melodien aus unterschiedlichsten Regionen der Karpatentiefebene, um durch die völkerverbindenden Aspekte in der Musik ein Zeichen gegen die aufkeimende Bedrohung des Nationalsozialismus zu setzen. Dieser Gedanke des Verbindenden inspirierte mich“, sagt Mandoki.

In Zeiten von medialem Häppchenkonsum, Streaming und Playlisten, in denen selbst Downloads schon wieder „out“ sind und meisten der guten alten CD-Ständer längst ihre letzte Reise angetreten haben, kommt Mandoki jetzt mit einem Konzeptalbum, einem Doppelalbum, einer ProgRock Suite. Derlei bedeutungsschwangere musikalische Meisterwerke hatte die Musikindustrie spätestens Ende der Achtziger in die musealen Ahnengalerien der Rock-History verabschiedet.

Mandoki kennt seit 40 Jahren diese Regeln und Entwicklungen nur zu gut, lässt sich jedoch nicht beirren: „Man muss den Mut haben, auch unbequem zu sein und darf nie seine Teenager-Träume aufgeben. Wenn ich ein künstlerisches Ziel verfolge, kann ich es nicht jedem recht machen.“

Die Botschaft seines Albums ist ihm wichtiger als alle Prognosen aus der Musikindustrie, es ist ihm eine Herzensangelegenheit. „Unsere Gesellschaft in Deutschland und in Europa ist gespalten, nicht nur von Ost nach West. Ich will mit meinen Songs wieder das Verbindende in den Vordergrund stellen, anstatt das Trennende. Es ist bereits fünf nach zwölf. Wir müssen jetzt den Diskurs zurück in die Mitte der Gesellschaft holen“, betont Mandoki.

Nur reiben sich Fachleute verwundert sie Augen:

Fernab vom Formatzwang setzen die Mandoki Soulmates mit ihrem Album nicht nur musikalische Maßstäbe, sondern erobern damit entgegen aller Vorhersagen auch die Charts.

Das ProgRock Doppelalbum „Living In The Gap + Hungarian Pictures“ stieg nun auf Platz 14 in die offiziellen Verkaufscharts ein, liegt bei den reinen CD und Platten-Charts von MediaMarkt-Saturn gar auf Platz 9 und landete gleich als Classik-Rock-Nr. 1 beim Versandhändler Amazon.

Für Mandoki persönlich ist nicht verwunderlich, mit diesem Album-Format auch die junge Generation zu erreichen.

„Es ist eine sehr hochmütige Einstellung zu behaupten, dass die junge Generation nur ein Aufmerksamkeitsfenster von 30 Sekunden hätte. In den Siebzigern haben Bands wie Emerson, Lake und Palmer, Cream oder auch Jethro Tull mit progressiver Rockmusik große Stadien gefüllt. Wie käme ich also dazu zu behaupten, so eine Musik könne der jungen Generation von heute nicht mehr zugemutet werden? Im Gegenteil, wir wollten diese Kunstform der Rockmusik für den heutigen Zeitgeist neu definieren.“

Mit seinem neuen Album, das er selbst als „sein künstlerisches Vermächtnis und einen mit Füller handgeschriebenen Liebesbrief“ bezeichnet, wendet sich Mandoki gleichermaßen an die „old rebels“ und an die „young rebels“.

„Wir müssen alle aufstehen für eine friedliche, freie Welt und die Probleme gemeinschaftlich lösen“, mahnt Mandoki. „Die durch grenzenlosen Egoismus, Gier und Spekulation forcierte soziale Schieflage in unseren Gesellschaften muss durch Achtsamkeit und Demut besiegt werden. Wir brauchen mehr Chancengleichheit für unsere Kinder unabhängig von sozioökonomischer und -kultureller Herkunft. Um die Spaltung unserer Gesellschaft zu überwinden, müssen wir unsere Komfortzone verlassen und die Stimme erheben, Probleme offen ansprechen anstatt sie wegzuschweigen. Miteinander sprechen, Brücken bauen, das Gemeinsame und Verbindende in den Vordergrund stellen und nicht das Trennende – das ist die Losung. Nur kann es gelingen, vereinfachende und spalterische Narrative endlich wieder durch echten gesellschaftlichen Diskurs zu ersetzen.“

Der Erfolg gibt dem „Weltstar Mandoki“, wie die Tagesschau vergangenen Freitag zum Chartentry titelte, recht. Ein „mit Füller handgeschriebener Liebesbrief“ ist zeitlos und berührt generationenübergreifend.
Künstlerhomepage:
www.mandoki-soulmates.de

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