Mr. Burn bringt die Crime-Faszination ins Musikvideo – „Münchausen By Proxy“

Mr. Burn

Was würde dir als erstes in den Kopf kommen, wenn du einen Mord begangen hättest? Für das Alter Ego Mr. Burn wäre es wohl ein guter Anlass, um ein Musikvideo mit Sonnenbrille und Lack & Leder Outfit zu drehen, dass so manche Clubgänger*in alt aussehen lässt…

Mr. Burn aka Mads Riiskjær Jaurnow, ehemaliges Mitglied der dänischen Alternative-Band Electric Elephants, führt die visuelle Umsetzung für seine neue Single weiter aus:

“Das makabre Video zu MÜNCHAUSEN BY PROXY ist inspiriert von der Faszination für Serienmörder*innen und True-Crime-Stories, der man heutzutage nicht aus dem Weg gehen kann. Auch wenn das nicht unbedingt etwas Neues ist, die schiere Flut auf den Streaming-Plattformen wie Netflix ist so offensichtlich wie beeindruckend. Mithilfe der unzähligen Dokumentationen, den Filmen und Büchern tauchen wir immer wieder in die Welt der düsteren Geschichten ein. Und in der (Pop-)Musik? Da scheint das nicht zu existieren, so als müsste das, worüber ein*e Künstler*in singt, immer die eigene Meinung abbilden. Irgendwie merkwürdig oder?

Mit diesem Video wollten wir die Grenzen eines Musikvideos verschieben. Wenn wir das Ganze selbst produzieren, kommt noch das “es muss billig sein”-Dogma oben drauf. So halten wir die Produktion klein und schaffen nicht nur einen authentischen Prozess, sondern auch ein Produkt, dass euch hoffentlich gefallen wird. Und denkt einfach dran, uns für unsere Sünden nicht zu verherrlichen.”

Über das Projekt und die EP „Telepathetic“ (VÖ: 15.10.)

Die Debüt-EP des dänischen Künstlers Mr. Burn entstand aus dem Wunsch heraus, etwas Neues zu erschaffen. Etwas, was sich von allem vorherigen Projekten unterscheiden sollte. Nachdem Mads zehn Jahre bei der heißgeliebten dänischen Hardrock-Band Electric Elephants gespielt hatte, konnte er seinem Drang, sich weiterzuentwickeln, nicht länger widerstehen.

Nachdem er an der renommierten Musikhochschule “Rytmisk Musikkonservatorium” in Kopenhagen angenommen worden war, tat er sich mit dem Produzenten Søren Buhl Lassen zusammen, den er zuvor schon aus der recht familiären Musikszene in Kopenhagen kannte. Ohne einen konkreten Fahrplan probierten die beiden verschiedene Elemente elektronischer Musik aus, spielten mit der gemeinsamen Liebe für schwedische Popmusik sowie kantigen 90er-Alternative-Rock und stürzten sich ausgelassen in die Dunkelheit.

Zurück im nüchternen Tageslicht spielte er das neue Material seinen Mitschüler*innen vor, woraufhin einer den neuen Klang als scharfen Hybriden aus „Nine Inch Nails und den Backstreet Boys“ bezeichnete. Da wusste Mads, dass er auf dem richtigen Weg ist.

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