15. September 2021

Gratis Musik Download

Musik Download – Legal und Kostenlos – Musiknews

MR. IRISH BASTARD – The Bastards St. Patrick`s Day

Mr. Irish Bastard

Mr. Irish Bastard

Mr. Irish Bastard
Mr. Irish Bastard
Als MR. IRISH BASTARD 2006 antraten, die Welt mit schnell getakteten und hochprozentigen Hymnen zu ersch?ttern, waren die B?hnen so klein, dass die H?lfte der musikalischen ?berzeugungst?ter hinten runterfiel. Heute, drei Studioalben und gute 700 Konzerte sp?ter, die sie unter anderem bis nach China, Japan und auf Festivalb?hnen neben The Pogues, Flogging Molly, Dropkick Murphys und The Levellers f?hrten, ist die Truppe l?ngst eine international gefeierte Folk-Punk-Instanz geworden.

Mr. Irish Bastard spielen diese beiden Shows zum St. Patrick?s Day:

15. M?rz Essen – Turock

16. M?rz M?nchen – Backstage

Die Anf?nge einer Band sind zumeist wenig glorreich. Als MR. IRISH BASTARD 2006 antraten, die Welt mit schnell getakteten und hochprozentigen Hymnen positiv zu ersch?ttern, waren die B?hnen so klein, dass die H?lfte der musikalischen ?berzeugungst?ter hinten runterfiel. Heute, drei Studioalben und gute 700 Konzerte sp?ter, die sie unter anderem bis nach China, Japan und auf sattsam Platz bietende Festivalb?hnen neben The Pogues, Flogging Molly, Dropkick Murphys und The Levellers f?hrten, ist die Truppe l?ngst eine international gefeierte Folk-Punk-Instanz geworden. Mit ihrem neuen Album ?The Desire For Revenge?, starten MR. IRISH BASTARD mit der Energie von frischentz?ckten Musikverr?ckten ins zweite Jahrzehnt ihres Bestehens.

Aber auch mit dem Drang, neue Details ihres Klangk?rpers zu beleuchten. ?The Desire For Revenge? ist Standortbestimmung, Fortsetzung, Neubeginn und Reflexion zugleich. ?The Soundtrack Of My Life? empfiehlt sich nicht nur als z?ndungsfertiger Live-Knaller, sondern ist aus der Feder des irischen S?ngers, Gitarristen und Band-Gr?nder Mr. Irish Bastard durchaus autobiografisch zu verstehen. ?Phoenix“ schl?gt mit seinem ?All that I am…?-Refrain ?hnliche T?ne an, tr?gt den Sound aber mit der Geige als Orchestrierungsmerkmal auf selbsterkl?rend-kompromissloses Pop-Neuland f?r MR. IRISH BASTARD.

Man k?nnte im neuen Album die Anleitung zum Idealismus finden, wenn man unbedingt nach einem Hinweis auf den Status Quo des Punkrock suchen muss, dem die DNA der Irish Folk Music l?ngst mit dem Stolz des Verliebten ins Blut ?bergegangen ist. Selbstverst?ndlich bedienen MR. IRISH BASTARD auf ?The Desire For Revenge? nicht die Unsitte, einen Chart-Hit im Folk-Punk-Stil zu spielen. Daf?r ist ihr Mitteilungsdrang in den neuen Eigenkompositionen viel zu ?berbordend. Und wenn doch mal in die Cover-Kiste gegriffen wird, dann nur als wahlweise sublime oder knallharte Parodie. Aber das ist eine Live-Geschichte…

?The Desire For Revenge? spielt nicht unter grellem Neonlicht. Es sind die sattgr?nen Meadows der Freilicht-Venues, es ist die buchst?bliche Schlammschlacht auf dem Wacken-Open-Air-Gel?nde oder es ist das Dunkel einer Konzerthalle, in der die augenzwinkernden, textlichen Verdreher ihren Charme vortrefflich entfalten. Die Songs erz?hlen Geschichten von Underdogs, von Gesetzlosen und Charakteren, die nach ihren eigenen Gesetzen leben und daf?r bisweilen sogar nach dem Tod get?tet werden. Wie Oliver Cromwell, der englische Landprotektor, den man drei Jahre nach seinem Tod exhumierte, um seinen Leichnam posthum symbolisch nochmal hinzurichten.

Wenn Rache einen Klang besitzt, dann besetzen MR. IRISH BASTARD ihn so energetisch, dass sie phonstark den Schaum vom Pint jagen ohne das Glas zu ber?hren. Da ist es fast logisch, dass der Tag des Blauen Auges aufgegriffen wird, der ?Black Eye Friday“, jener letzte Freitag vor Weihnachten, an dem statistisch gesehen die meisten Pr?geleien im Vereinigten K?nigreich stattfinden. Der Protagonist des Songs legt eine heldenhafte Tragik an den Tag, die in ihrer schnellen Taktung dahin einl?dt, wo sie hingeh?rt, in den Moshpit.

Trotz brutal-hinterlistiger Gangster-Konventionen vereitelt ?Mike Malloy? seine eigene T?tung, w?hrend ?Darlinka (Darling Karlinka)? in elektrisierender Ska-Polka, sogar das Herz eines standhaften Trinkers bricht. ?I only wanted you or someone very like you? singt Mr. Irish Bastard in gewohnt eindringlicher Weise, die immer ein bisschen so klingt, als ob ihm der Allm?chtige auf der Spur w?re. Und man w?hnt sich beinahe beim Lauschen einer romantischen Ansage. Bis der Refrain erklingt: ?I Only Like You When I’m Drunk?.

Es sind diese Twists und Br?che, es ist das Flirten mit dunklen Seite der Macht, das ?The Desire For Revenge? mehrwertig gestaltet. Leicht unterscheidbar von der reinen Party-, Rauf- und Sauflied-F?hrte, mit der Irish Folk gemeinhin assoziiert wird, ist MR. IRISH BASTARD ohnehin. Hier wird nicht alles aufs Saufen reduziert. Whiskey schmeckt schlie?lich auch im Kaffee…

?The Desire For Revenge? wurde vom festen Stamm der Band aufgenommen: Mr. Irish Bastard, Gran.E.Smith (Mandoline, Banjo, Bouzouki), Beouf Strongenuff (Bass) und Schlagzeuger Ivo K’Nivo. Zu den so genannten ?Travelling Bastards?, die in wechselnder Konstellation live dazu sto?en, schauten diesmal im Studio auch die Gitarristen P und Moe Leicester, B.B. am Akkordeon und die Tin Whistle-Expertin Kate vorbei.

Eine neue Dimension im Klang addieren die Geigerinnen Laura Zimmermann und Mona Kaczmarczyk. ?Die Geige ist eine neue Klangfarbe in unserem Sound und transportiert Emotionen, die bislang bei uns keine offensichtlichen Rollen spielten?, erkl?rt Mr. Irish Bastard. ?Wir zelebrieren und definieren auf dem neuen Album unsere bisherige Geschichte als Band. Gleichzeitig verfeinern wir unseren Sound aber auch, denn nur wer sich ver?ndert, bleibt sich letztendlich treu und bleibt auch seinen Zuh?rern gegen?ber ehrlich. Kurz gesagt, bleiben die Sehns?chte, wie in jeder Folk-Deutung, ?berall auf der Welt, die Gleichen. Menschen brauchen alle das Gleiche, Freunde, etwas zu trinken und zu essen, Liebe. Und manche?, lacht er, ?l?stern hin und wieder auch nach Rache, Vergeltung, Schuld und S?hne. ?The Desire For Revenge? k?nnte deren Platte werden.?

Another Dimension