Olmo - Whatever Works

Olmo veröffentlicht Liebeslied als letzten Albumvorboten – Whatever Works

Kurz vor Release des neuen Albums „The Trunk“ (VÖ: 10.06.) veröffentlicht Olmo heute seine neue Single „Whatever Works“. Am Montag feierte das Video bereits Premiere beim renommierten Under The Radar Magazine.

Der Song handelt davon, was es bedeutet, zuzuhören, zu reflektieren und offen zu sein, sich von Menschen und der Welt um einen herum formen zu lassen. Der Track ist ein Liebeslied, das sich auf male fragility und die Kraft, die in Hingabe stecken kann, konzentriert.

Olmo erzählt: „Der Protagonist ist bereit, sich zu verändern und alles zu tun, was nötig ist, damit seine Beziehung funktioniert. Der Protagonist gibt zu, dass er sich geirrt hat und stellt sein Ego und seinen Stolz im Namen der Liebe und des Mitgefühls zurück. Es ist ein Beweis dafür, dass wir einander brauchen und dass wir bereit sein müssen, Kompromisse einzugehen, um zusammenleben zu können.

Whatever Works‘ versucht, die Wogen zu glätten und ein Gleichgewicht herzustellen, in dem die Verletzlichkeit und das Einfühlungsvermögen eines Mannes nicht als eine Form der Schwäche, sondern als ein Akt der Liebe angesehen wird.“

Als geborener Experimentalist war Olmo vielleicht einmal davon angetrieben, einzigartige Wege zu finden, um frenetische Drums mit Standuhr-Glockenspielen und Baby Kicks zu kombinieren („Lungs“). In diesem neuen Kapitel der Musik geht es jedoch vor allem darum, direktere Harmonien zu schaffen, die vom Publikum instinktiv mitgesungen werden können. „Pop ist nicht mehr dieses schmutzige Wort“, erklärt Olmo. „Ich glaube, je älter ich geworden bin, desto mehr habe ich erkannt, dass Pop das ist, was die meisten Menschen tief anspricht.“

„Whatever Works“ ist die vierte Single aus seinem kommenden Album „The Trunk“. „Dream Boat“ erschien bereits im März als eine eindringliche Erinnerung daran, die Dinge nicht immer für bare Münze zu nehmen. Der nach außen hin fröhliche Track handelt von dem Kampf, seine Hoffnungen und Träume über Wasser zu halten, wenn man sich in kabbeligem Gewässer befindet. Olmo selbst beschreibt es so: „Dream Boat ist ein fröhlicher Song über das Unglücklichsein. Die fröhliche Stimmung des Songs steht in Kontrast zur düsteren Erzählung, um den Widerspruch darzustellen, den wir oft zwischen dem erleben, was wir innerlich fühlen, und dem, was wir nach außen zeigen, wenn wir uns in einem emotionalen Abgrund befinden.“

Beeinflusst durch einen Schmelztiegel von Künstlern wie Dylan, Nick Drake und Beach House hat der Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist in der Folge eine leise, Konversations-ähnliche Art des Gesangs übernommen. Sie wurzelt in einer verträumten Instrumentierung, die sich durch Folk, Electronica, Rock und klassische Klanglandschaften schlängelt. „In meiner Musik geht es darum, einen temporären Traumraum zu schaffen, in den die Menschen flüchten können“, erklärt Olmo. „Es ist ein sicherer Ort, an dem komplexe Themen versüßt und in diese kleinen Ohrwürmer verwandelt werden.“

Olmo (Francesco Lo Giudice) studierte, zweisprachig aufgewachsen, in Rom und London Violine, bevor er sich während seines Musikstudiums an der Universität Bristol der elektronischen Komposition zuwandte. Nach seinem Abschluss beschloss Olmo, nach Berlin zu ziehen. „Bristol war eine prägende Erfahrung für mich, aber es war an der Zeit, weiterzuziehen“, sagt er. Während der langen Tage als Straßenmusiker wurden Berlins Straßen zum Ort, an dem er neue Freundschaften knüpfte. Diese Erfahrung beflügelte seine Fantasie – das Projekt Olmo war geboren.

Letztes Jahr begann Olmo in seinem Studio in Berlin, einem Zimmer in einem Gemeinschaftskunstraum (Artistania), neue Songs zu schreiben, aufzunehmen und zu produzieren. Das Ergebnis ist ein Werk, das seine Fähigkeiten als akribischer Produzent und sorgfältiger Songwriter unterstreicht und sich mit den drängenden sozialen Fragen unserer Zeit auseinandersetzt, indem es die psychische Gesundheit, das männliche Ego und das ewige Geheimnis der Liebe erforscht.

Live

15.06. Berghain Kantine, Berlin (Releaseshow + Noah Becker + The Mad Express)

17.07. Karlstorbahnhof Sommerbühne, Heidelberg

12.08. SKANDALØS FESTIVAL, Neukirchen/Nordfriesland

Motor Entertainment GmbH

Von spezikay