Planningtorock machen Asbjørns starke Worte „Be Human“ tanzflächentauglich

Planningtorock

Planningtorock setzen sich an die Synthesizer und verwandeln Asbjørns „Be Human“ in eine retro-queere 90er-Jahre-Dance-Hymne Die Single „Be Human“ stammt aus seinem mit Spannung erwarteten neuen Album „BOYOLOGY“, das am 28. Januar 2022 erscheinen wird.

Mit dem heute erschienen Planningtorock Remix seiner Single „Be Human“ serviert Asbjørn ein finales Appetithäppchen auf sein kommendes drittes Studioalbum, das am 28. Januar über Embassy of Music veröffentlicht wird.

„Be Human“ ist Asbjørns melancholische, aber unglaublich eingängige Antwort auf das Gefühl, nicht dazuzugehören, und stellt die Frage: „Kann ich einfach nur ein Mensch sein?“. Die Idee und Inspiration für den Song kam von der #MeToo-Bewegung, wie der dänische Sänger sagt: „Ich war zutiefst fasziniert davon, wie #MeToo eine neue Ära definierte, in der die archetypische Idee eines Mannes nie wieder dieselbe sein würde.“

Asbjørns starke Botschaft erhält nun durch Planningtorock den verdienten musikalischen, genderqueeren Ritterschlag. Planningtorock hüllen die starken Worte des dänischen Popsängers in ein hypnotisierendes Vintage-Gewand und kreieren durch geschickten Synthesizer-Einsatz eine wunderbare 90er-Jahre-Dance-Hymne. Und auf der Tanzfläche ist die politische Botschaft Asbjørns auch am besten aufgehoben. Denn wo, wenn nicht hier steht das Selbstsein so im Vordergrund, losgelöst von allen Konventionen und Geschlechterrollen? „Planningtorock ist eine*r meiner Lieblingskünstler*innen im Moment und hat mich in den letzten beiden Jahren während der Lockdowns zu Hause zum Tanzen gebracht. Planningtorocks Welt ist ein offener Raum, musikalisch grenzenlos, der das Individuum auffordert sich zu bewegen und auf neue Art zu denken. Für mich verkörpern Planningtorock das, worüber ich „Be Human“ geschrieben haben und ich fühle mich sehr geehrt, dass die Botschaft des Songs durch Planningtorock musikalisch neu interpretiert wurde“, berichtet der Sänger über die Zusammenarbeit.

„Es hat mir große Freude bereitet diesen Remix für Asbjorn zu machen. Seine Stimme ist wunderschön und sinnlich. Es hat Spaß gemacht, diese Art von entspanntem 90er-Jahre-Dance-Track um sie herum zu kreieren“, erzählen Jam Rahuoja Rostron alias Planningtorock über die Entstehung des Remix.

Asbjørns dritte LP BOYOLOGY erscheint am 28. Januar 2022 über Embassy of Music.

Not a boy, not quite a man.

Ehrliche Popmusik, aber dennoch ein Außenseiter im Mainstream. Seit seinem 2012 erschienenen Debütalbum Sunken Ships ist Asbjørn ein Aushängeschild des Unkonventionellen. Seine offenen Texte bieten Aufklärungsunterricht in Radiolänge, verpackt in experimentelle, aber hochgradig ansteckende Pop-Produktionen. Diese bescherten ihm sowohl bereits Lob von seiner Heldin Lykke Lials auch Bekanntheit über die Grenzen seines Heimatlandes Dänemark hinaus.
2014, nach der Veröffentlichung seines zweiten visuellen Albums Pseudo Visions, zog Asbjørn nach Berlin, um an dessen Nachfolger zu schreiben. Hier erlitt der Popsänger jedoch einen emotionalen Schickalsschlag im Form von einer unerwiderten Liebe, die ihn schließlich mit gebrochenem Herzen zurückließ. Die kommende, lang erwartete LP BOYOLOGY ist „Eine Studie über die Beziehung zwischen Verletzlichkeit und Männlichkeit“, reflektiert Asbjørn. „Ich habe mich immer für einen geborenen Gender-Bender gehalten, aber plötzlich sah ich, wie ich auf Herzschmerz reagierte, indem ich ihn auf diese super stereotypische Art und Weise unterdrückte. Das Album beschäftigt sich mit dieser Problematik sowohl anhand meiner eigenen Erfahrungen als auch allgemein gesprochen; ich möchte diese unsichtbaren Erwartungen in der Gesellschaft und der Popkultur debattieren, was ein Mann sein sollte oder nicht sein sollte.“

Asbjørn bewegt sich mit sanfter Sinnlichkeit und der Kraft und Energie eines Leichtgewichtsboxers, aber seine Worte holen zu harten Schlägen aus. „I don’t wanna be a man if man means power, to not empower others“, singt er auf dem Album mit seiner charakteristischen, wehmütigen Kopfstimme, um dann im nächsten moment mit kraftvollen Stimmeinsatz zu glänzen. Und jeder, der Asbjørn auf einer Festivalbühne in Europa oder auf Headliner-Touren von Dänemark bis China erlebt hat, weiß, dass er das alles beherrscht. Aber nach dem ausgiebigen Touren, das auf sein zweites Album folgte, musste Asbjørn sich überlegen, wie er weiter vorgehen wollte. „Ich wollte diesen Nerv treffen, wo Verletzlichkeit poppig klingt“, erklärt Asbjørn. „Und um diesen Raum zu finden, musste ich sowohl reflektieren, als auch mein Handwerk beim Schreiben und Produzieren trainieren.“ BOYOLOGY sind die Früchte dieser Arbeit.

Asbjørns atemberaubende Visuals für Pseudo Visions sammelten Millionen von Views auf YouTube und festigten seinen Status als einer der aufstrebendsten und zukunftsweisenden Künstler Skandinaviens. Auch BOYOLOGY wird von einer Reihe miteinander verbundener Videos begleitet, die sich, in Asbjørns eigenen Worten: „Wie ein queerer Coming-of-Age-Kurzfilm anfühlen“. Die Videos werden von Embassy of Music (Robyn, Björk, Moby) und seinem eigenen Label Body of Work veröffentlicht.

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