revelle veröffentlicht ihre neue Single „kein ja, kein nein“

revelle - kein ja, kein nein

Musikerin revelle veröffentlicht ihre neue Single
„kein ja, kein nein“ (OUT NOW)

Es geht um diese besondere Art von Beziehung, für die es kein Etikett gibt. Beide fühlen etwas, aber keiner weiß, was es ist. Man steckt mittendrin, spricht nichts aus –aber ruft am Ende doch immer wieder an.
‚Bittersüß‘ trifft es gut: Der Song beschreibt einfach die Zeit, in der wir leben und eine Generation, die sich mit Unverbindlichkeit auseinandersetzen muss.“

„Schreiben hat mich schon oft gerettet“, sagt revelle –und wenn man die Lieder der 23-Jährigen hört, glaubt man ihr das sofort. Die Singer-Songwriterin bringt kleine Beobachtungen, Gedanken und Gefühle aufs Papier und macht daraus große Songs. Nur mit dem Klavier, ihrer Stimme und Texten, denen eine ganz eigene, kunstvolle Poesie innewohnt. Mit ihren selbst veröffentlichten Songs hat es die Wahl-Berlinerin schon zahlreich auf die Deutschpop-Playlist des Streaminganbieters Spotify und zu mehreren Millionen Klicks geschafft. „Man kennt mich mein ganzes Leben lang eigentlich nur schreibend“, erzählt revelle. „Egal, wo ich war, hatte ich immer ein Notizbuch und einen Füller mit schwarzer Tinte dabei. Die Lehrer haben mich gehasst. Nicht, weil ich laut, sondern in meiner eigenen Welt war Aber ich musste meine Gedanken jederzeit zu Papier bringen.“

Zu Beginn sind es noch keine Songs, sondern vielmehr Fließtexte und Gedichte-um nicht zu vergessen, um zu verarbeiten und um mit Dingen abzuschließen. Das ändert sich, als revelle mit 18 Jahren bei ihren Eltern auszieht. „Ich habe mich jeden Abend in meiner Wohnung in Wien ans Klavier gesetzt und einfach aufgeschrieben, was in meinem Leben passiert.“ Meist schreibt revelle dabei mit der Hand. „Je länger ich schreibe, desto schneller gerate ich in eine Art Trance. Während ich den einen Satz schreibe, denke ich schon an den übernächsten. “Ohne Label oder Management im Rücken veröffentlicht revelle ihren ersten Song „dein applaus“ im Internet und beschließt, ihren Traum vom Song schreiben für sich und andere zu verfolgen. „Ich habe noch am selben Tag ein WG-Zimmer gefunden und bin in der nächsten Woche von Wien nach Berlin gezogen.“

Obwohl sie gerade mal einen Song veröffentlicht hat, knüpft revelle doch schnell Kontakte in die Musikszene. „Ich habe tolle Menschen kennengelernt, aber plötzlich hatte auch jeder eine Meinung zu mir und meiner Musik. Ständig hieß es, dass niemand traurige Klaviermusik und emotionale Texte hören will, was mich total verunsichert hat.“ In Paul Falklernt sie jemanden kennen, der ihr die Angst nimmt, der nicht nur einer ihrer besten Freunde wird, sondern auch mit ihr in an neuen Songs arbeitet. In revelles1-Zimmer-Wohnung entsteht so immer wieder neue Musik aus Klavier, Stimme und Texte–gefühlvoll und emotional, nah und eindringlich. Die CoverArtworksder selbst veröffentlichten Songs sind komplett DIY, genau wie die Selfmade-Videos, die die Singer-Songwriteringemeinsam mit Freunden im Moment entstehen lässt. Parallel erfüllt sich revelle ihren zweiten großen Traum und beginnt, mit und für andere Künstler*Innen wie Luca Hänni oder Wilhelmine an Songtexten zu arbeiten. Das revelle ein Händchen dafür hat, spricht sich genauso rum wie ihre eigenen Songs „das ungeklärte“, „immer gründe“ oder „wortlos“. Als die Stücke, in denen revelle mit beeindruckender Stimme und klaren Worten von Gefühlen und dem Chaos, das aus ihnen entstehen kann, erzählt auf Spotify entdeckt werden, ziert die Singer-Songwriterin mit einem Mal die großen Playlisten und erreichen innerhalb kürzester Zeit Millionen von Klicks. „Mich freut das so sehr“, sagt revelle.

„Meine Musik ist die ehrlichste Version von mir selbst. In ihr sage ich all das, was ich sonst nie aussprechen würde. Das hat mir schon mehr als einmal geholfen und ich hoffe, dass es anderen mit meinen Songs genau so geht.“„Ich liebe es, Gefühle in Songs festzuhalten, um sie emotional los lassen zu können –ich will mich einfach irgendwann an alles erinnern können. Nur weil eine Situation nicht gut ausgegangen ist, muss nicht alles daran schlecht gewesen sein. Ich schreibe, um mich auch an das Gute zu erinnern. Auf jeden Fall an das Wahre. Ich versuche dabei Dinge nicht zu bewerten. Ich möchte Geschichten genauso ungefiltert erzählen, wie sie passiert sind, und mich so vielleicht auch selbst besser verstehen.“

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