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Steasy – „Statussymbol“

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STEASY
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Steasy steht sich selbst immer noch am nächsten. Nach dem verdienten Gewinn der VBT Splash Edition 2013, zwei veröffentlichten EPs sowie zwei Touren mit dem Chimperator-Künstler Weekend lehnte der smarte Kieler alle Label-Angebote dankend ab. So konnte er sein Debütalbum nun in aller Seelenruhe und mit maximaler Selbstbestimmtheit fertigstellen. Mit „Statussymbol“ lässt Steasy an vielen Stellen persönlich tief blicken. Vor allem aber klingt der Pionier des Poserraps so absurd selbstgefällig, dass sogar ein Zlatan Ibrahimovi? vor Neid erblassen würde. Die Ernsthaftigkeit der Arroganz darf dabei gern angezweifelt werden. Auf die sonst genreübliche Bestätigung durch materielle Dinge verzichtet Steasy weitestgehend und stellt sich lieber selbst in den Mittelpunkt.

[amazon_link asins=’B075P14G3D‘ template=’ProductAd‘ store=’musidown-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’5514d197-caf7-11e7-a006-81b6c7dd40be‘]Ein Abriss seines Backgrounds in Kurzform: Bereits 2005 trat der in Kiel beheimatete Rapper erstmalig auf der Battle-Plattform RBA in Erscheinung. Wie auch viele weitere inzwischen etablierte deutsche Rapkünstler von Kollegah bis Cro trainierte er dort seine Skills und baute sich nebenbei eine erste kleine Fanbase auf. 2007 steuerte er einen Featurepart für Hollywood Hank und sein legendäres Album „Soziopath“ bei und meldete sich 2012 nach kurzer Pause eindrucksvoll beim VBT mit dem Erreichen des Viertel-finales zurück. Sein gefeierter Remix von Rihannas Nummer-1-Hit „Diamonds“ erregte anschließend in vielen einschlägigen Hip-Hop-Medien große Aufmerksamkeit, ehe im Jahr 2013 die Teilnahme an der VBT Splash! Edition folgte. Mit seiner zum Markenzeichen gewordenen arrogant lässigen Art setzte sich Steasy souverän und ungefährdet gegen sämtliche Konkurrenten durch und erlebte anschließend die bis dato beeindruckendste Dekade seiner Rapkarriere.
Es folgten ein Slot auf dem Splash! Festival sowie im Sommer 2013 seine erste EP „Roughnecks aufgepasst“, die er im Rahmen von zwei Touren in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Weekend vorstellte. Diverse Festivalshows (u.a. Splash!, Afrika Karibik, Spack) und eine weitere EP kamen 2014, im Anschluss einer vorsichtigen Albumankündigung lehnte Steasy dann aber alle Label-Angebote dankend ab, um sich mehr Zeit und Freiheit für die Arbeiten am Debüt zu verschaffen.
Nun steht „Statussymbol“ in den Startlöchern, auf dem er mit Songs wie „Untertitel“ und „Silvester“ stellenweise persönlich tief blicken lässt und auch auf schwierige Lebensphasen während der Albumentstehung eingeht. Schnell fällt auf, dass Steasy mehr abzuliefern weiß, als den arroganten Battlerap aus den VBT Zeiten. Tracks wie „Silvester“ und das etwas poppigere „Weltmusik“ erinnern mit ihren epischen Instrumentals eher an Filmmusik als an straighte Hip-Hop-Beats. Das Pendant hierzu stellt „Harald J.“ dar, in dem der alljährliche Kieler Sommer resümiert wird. „Statussymbol“ erscheint am 17.11. über sein Label Federballklikke und Believe.

Steasy – Live 2018:
(präsentiert von RAP.de, LAUT.de, Splash! Mag und mzee.com)
08.03. Kiel – Orange Club
09.03. Bremen – Tower
10.03. Koblenz – Circus Maximus
11.03. Weinheim – Café Central
12.03. München – Ampere
13.03. Frankfurt – Nachtleben
15.03. Karlsruhe – Substage
16.03. Trier – Exhaus
17.03. Hannover – Lux
18.03. Berlin – Badehaus
19.03. Köln – Yuca
20.03. Hamburg – Nochtspeicher

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