„Summer Tales“ erscheint am 22. Juli 2022 bei Deutsche Grammophon – Soundtrack des Sommers

Summer Tales - Soundtrack des Sommers

„Summer Tales“ erscheint am 22. Juli 2022 bei Deutsche Grammophon – Soundtrack des Sommers

Zeitgenössische Musiker versetzen in Sommerlaune mit ihren Reworks beliebter Klassiker

Stücke aus aller Welt: von David Douglas, Goldmund, Peter Gregson, Laura Masotto, Mathilda, Model Man, Roosevelt, Someone, Sam Thompson und Xinobi

Summer Tales erscheint am 22. Juli 2022 – zehn Werke von u.a. Bach, Bizet,
Fauré, Pachelbel, Tschaikowski einmal anders

Chillout-Klänge für warme Sommertage – zehn zeitgenössische Komponisten, Interpreten, Produzenten und DJs betreten Neuland mit Summer Tales, einem genreübergreifenden Mix von Neuinterpretationen klassischer Musik. David Douglas, Goldmund, Peter Gregson, Laura Masotto, Mathilda, Model Man, Roosevelt, Someone, Sam Thompson und Xinobi wurden vom New Repertoire Team von Deutsche Grammophon zum Komponieren eingeladen. Ob Pachelbel oder Bach, Debussy oder Ravel, Musik aus vier Jahrhunderten lag vor und ist nun neu bearbeitet. Entstanden sind ruhige Soundscapes ebenso wie beste Tanztracks. Summer Tales erscheint am 22. Juli 2022 digital und am 26. August auf Vinyl.

Zum Auftakt gibt es eine Neubearbeitung von La Fille aux Cheveux de Lin von Mark Brandon, auch bekannt als Model Man: »Mit Debussy habe ich mich zum ersten Mal als Teenager beschäftigt«, sagt der britische Produzent. »DG ließ mir völlig freie Hand und ich bin wirklich glücklich über mein Stück. Es ist stark von Debussy geprägt, aber hat sich, so hoffe ich jedenfalls, zu etwas Neuem entwickelt, was Debussy in eine völlig andere Welt versetzen kann.«

David Douglas, ein Produzent aus den Niederlanden, zollt Saint-Saëns Tribut, mit seiner Fassung von »Der Schwan« aus Karneval der Tiere. »Ich mache elektronische Musik, aber die Romantik hat mich schon immer inspiriert«, sagt Douglas. »Saint-Saëns hat behauptet, er habe dieses Stück nur zum Spaß geschrieben, ich nahm mir also vor, mit meiner Bearbeitung viel Spaß zu haben. Es sollte ein Lied werden, das mir am Herzen liegt.«

Roosevelt wollte sich außerhalb der eigenen Komfortzone bewegen. »Genau das muss man manchmal wagen«, sagt der Musiker. Der deutsche Produzent griff zu Jeux d’eau. »Aber mein Ausgangspunkt war im Grunde Hip-Hop. Ich habe nur einen kleinen Part des Originals gesampelt, ihn im Track geloopt und versucht, ihn mit einem Dancefloor-Groove zu verschmelzen.«

Der Herausforderung eines Klassikers aus dem 17. Jahrhundert hat sich der portugiesische Produzent Xinobi gestellt und Pachelbels Kanon in D-Dur neu interpretiert. »Es hat sich gelohnt«, sagt Xinobi. »Das Stück sollte ätherisch und unaufdringlich werden, mit einem Glücksmoment, der sich ankündigt und in der Mitte durchscheint, allerdings verhalten. Das Ganze auf oldschool Breakbeats.« Es folgt das Shéhérazade-Rework der Komponistin Laura Masotto. Sie ging den Geschichten nach hinter Rimski-Korsakows symphonischer Dichtung und deren persischen, arabischen und indischen Wurzeln. »Vergangenheit und Gegenwart miteinander verweben«, sagt Masotto, »und die Atmosphäre der warmen Sommernächte an diesen Orten aus einer anderen Perspektive und mit modernen Instrumenten einfangen, das hatte ich vor – Rimskis verträumte Streicherthemen mit Synthesizerklängen.«

Die niederländisch-britische Musikerin und Produzentin Someone, alias Tessa Rose Jackson, ist auch eine bildende Künstlerin und hat das Artwork für das Cover von Summer Tales entworfen. Ihr kam Tschaikowskys Schwanensee in den Sinn und die Erinnerung an das Geräusch von Wasser bei Sommerurlauben am See. »Melodien können Jahre überdauern und aktuell sein wie eh und je«, das zeigt sich darin. Der Cellist und Komponist Peter Gregson hingegen übersetzt mit seiner Gigue 6.6 die Kraft von J.S. Bach in die Gegenwart. »Unerschütterlicher Optimismus steckt in Bachs Musik«, sagt der DG-Musiker. »Es war auch ein schöner Anlass, um diese langen Sommertage aus der Kindheit aufzugreifen, mit ihren Höhen und Tiefen, aber getragen von der Lebensfreude, die durchs Wetter kam!«

Mit drei anderen Bearbeitungen französischer Stücke schließt Summer Tales. Der amerikanische Komponist, Multiinstrumentalist und Produzent Goldmund begegnet dem reichen »Blumenduett« aus Delibes’ Lakmé mit minimaler Geste: »Der Sommer hat Einfachheit, das wollte ich rüberbringen, deshalb habe ich die Instrumentierung sparsam und intim gehalten.« Anders macht es die für ihre Arbeit mit dem verstorbenen Liedermacher Christophe bekannte französische Chanteuse Mathilda. In ihrer Neuinterpretation von Bizets »Habanera« beschwört sie »eine Sommernacht in Andalusien« herauf und mit ihr »eine sinnliche, starke und gefährliche Carmen«. Der britische Komponist, Orchestrator und Dirigent Sam Thompson krönt das Album mit einer virtuosen Überarbeitung von Faurés Pavane, die sein Freund Peter Gregson am Cello begleitet. »Für mich«, so Thompson, »liegt der Sommer im leuchtenden Frohmut der zwitschernden Holzbläser und den langen, schmachtenden Phrasen der Cellomelodie.«

Drei eSingles vorab machen Lust auf einen Sommer mit Summer Tales. Es erscheint als Download und Stream am 10. Juni La Fille aux Cheveux de Lin (Model Man Rework), am 24. Juni Masottos Shéhérazade Rework und am 8. Juli Someones Swan Lake Rework.

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