Mina Richman

Die Bielefelder Singer/Song-writerin Mina Richman bringt ihre Debut Single „Bad Girls“ mit einem Musikvideo raus. Der Song handelt von einer Beziehung zwischen zwei Frauen, die von Faszination und Hingabe, aber auch Kontrolle und Gefahr geprägt ist. Der Song und das Video erzählen spielerisch, wie die Protagonistin dem sogenannten Bad Girl immer mehr verfällt und aus einer zufälligen Begegnung, eine Musen-artige Beziehung wird, die sie genauso liebt, wie sie sie verflucht.

Eine Liebe, die sich zwischen „fruit and champagne“ und „loving you is my only sin“ bewegt, von der man weiß, dass sie nicht gut für einen ist und dennoch süchtig macht. Das Video erzählt diese gefährliche Dynamik in Pastelltönen und wirkt nahezu wie ein lebendig gewordenes Gemälde, welches von Weitem makellos wirkt, von Nahem jedoch Risse aufweist. Die Ukulelen-begleitung und ihre durchdringende Stimme, verschwimmen noch weiter die Grenzen zwischen Schönheit und Qual, denn eigentlich möchte man zu diesem Song tanzen und das darf man auch!

Mina Richman zeigt sich in „Bad Girls“ wie sie ist: queer, hemmungslos ehrlich, aber auch immer mit einem gewissen Augenzwinkern. Sie stand 2021 bereits als Vorband von Alin Coen und Enno Bunger auf der Bühne. Im Anzug spielte sie, ohne jegliche Musik veröffentlicht zu haben in einer ausverkauften Junction Bar in Berlin, im artheater Köln zusammen mit Lisa Spielmann und bush.ida. Feminismus liegt ihr am Herzen, weswegen sie für die Veröffentlichung von „Bad Girls“ und ihrer Debut EP „Jaywalker“ (06.05.22) mit dem Münsteraner Ladies&Ladys Label zusammenarbeitet, welches FLINTA* Artists eine Plattform in der Musiklandschaft gibt.

Credits: Victoria Jung

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Von spezikay